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BEZIRK. Es ist Wochenende: Maria fährt mit ihrem Mountainbike einen Waldweg entlang. Bei einem Holzstoß sieht sie einen anderen Radsportler, der verletzt am Boden liegt. Er wirkt benommen und sein rechtes Bein blutet. Außerdem kann der Mann seinen Arm nicht mehr bewegen. Was soll Maria tun? 

Ersthelfer versorgt den gestürzten Radfahrer und verständigt die Rettung. Foto: OERK/Fritz-Press GmbH

Nur wenige Schritte entscheiden im Ernstfall über Leben oder Tod, über schnelle Heilung und Genesung oder bleibende Dauerschäden. Eine richtig angewandte Rettungskette ist eines der wichtigsten Bindeglieder, wenn es darum geht Menschenleben zu retten. Ersthelfer sind für die drei ersten Punkte verantwortlich:

1. Absichern: Maria verschafft sich einen Überblick über die Situation! Sie sichert die Unfallstelle ab und achtet darauf, dass nachkommende Radfahrer ihre eigene Sicherheit nicht gefährden.

2. Notruf Maria braucht frühestmöglich professionelle Hilfe! Sie wählt 144 und antwortet auf die Fragen, die ihr die Rotkreuz-Mitarbeiter am anderen Ende der Telefonleitung stellen.  

3. Erste Hilfe leisten Maria beginnt, Erste Hilfe zu leisten. Dazu zählen alle Maßnahmen, die sie als Ersthelfer direkt am Verletzten bzw. Erkrankten durchführt (z.B. Blutstillung, stabile Seitenlage bei Bewusstlosigkeit, …).

4. Rettungsdienst: Das 4. Glied der Rettungskette ist der Rettungsdienst. Je nach Notfall entsendet die Leitstelle Sanitäter und/oder Arzt zum Notfallort. Diese setzen die bereits durch den Ersthelfer erfolgte Versorgung fort.

5. Weitere Versorgung Verletzte bzw. Erkrankte werden im Krankenhaus, in einer Ambulanz oder beim praktischen Arzt weiterbehandelt.  

„Erste Hilfe rettet Leben“, sagt Johannes Beer, Bezirksstellenleiter Rotes Kreuz Vöcklabruck. „Ab 30. September bieten wir wieder flächendeckend an den Ortsstellen Erste-Hilfe-Kurse an, in denen gelehrt wird, was im Notfall zu tun ist.“

Weitere Infos zu Kursorten und Terminen: www.erstehilfe.at


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