Forderung der SPÖ - Pflege braucht mehr als ein Danke
ATTNANG-P. Geschäftsführer, Parteivorsitzender Michael Lindner und SP-Pflegesprecherin Gabriele Knauseder stellen sich hinter die Beschäftigten in der Pflege und setzen sich für bessere Arbeits- und Ausbildungsbedingungen ein.

Konkret durch höhere Gehälter, die Anpassung des Pflegepersonalschlüssels und finanziell attraktivere Ausbildungsmöglichkeiten. Einen entsprechenden Antrag brachte der SP-Landtagsklub in der jüngsten Landtagssitzung ein. „Es braucht aber mehr als ein Danke. Denn Applaus sorgt nicht für bessere Arbeitsbedingungen und faire Gehälter auf dem Konto der Beschäftigten“, sagt Bezirksparteivorsitzende, Landtagsabgeordnete Doris Margreiter. „Das Pflegepersonal muss ordentlich bezahlt werden und unter würdigen Rahmenbedingungen der Arbeit nachgehen können. Es braucht daher so schnell wie möglich bessere Gehaltseinstufungen“, so Margreiter. Für Doris Margreiter steht fest: „Es braucht existenzsichernde Ausbildungsmöglichkeiten, damit sich mehr Menschen für den Pflegeberuf entscheiden. Insbesondere Berufsumsteiger sollen durch eine Anstellung während der Ausbildung finanziell abgesichert werden. Die Finanzierung und Verantwortung müsse hier das Land Oberösterreich tragen. Des Weiteren plädieren wir für die Abschaffung sämtlicher Ausbildungskosten. Darunter auch die Abschaffung von Studiengebühren an der FH Gesundheitsberufe OÖ.“ Bei der Pflege und Betreuung von Pflegebedürftigen mit der Pflegestufe 4 gilt derzeit ein Pflegepersonalschlüssel von 1:2,5. Das heißt: 1 Pfleger kommt auf 2,5 Pflegebedürftige. Der Schlüssel wurde seit 25 Jahren nicht mehr angepasst und soll nun endlich auf 1:2 verbessert werden.
Verantwortung nicht auf Gemeinden abwälzen
„Die mit den Verbesserungen in der Pflege verbundenen Kosten dürfen aber nicht auf die Gemeinden und Städte abgewälzt werden. Weder das Land Oberösterreich noch der Bund dürfen die Gemeinden weiterhin bei der Pflegefinanzierung im Stich lassen. Die Zukunft der Pflege zu sichern und sich den großen Herausforderungen zu stellen ist Aufgabe des Landes und des Bundes, nicht der Bürgermeister“, hält Doris Margreiter fest


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden