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BEZIRK VÖCKLABRUCK. Seit nunmehr zehn Jahren ist das Projekt „mein sozialer Warenkorb“ ein wichtiger Unterstützer der Sozialmärkte im Bezirk Vöcklabruck.

Hermann Krenn mit Gabriele Brandstetter (Foto: privat)
Hermann Krenn mit Gabriele Brandstetter (Foto: privat)

„Über den sozialen Warenkorb bekommen wir etwa zehn Prozent unseres gesamten Warenbestandes“, unterstreicht Gabriele Brandstetter, die Leiterin des Vöcklabrucker Sozialmarktes „Der Korb“ die Wichtigkeit dieses Projektes. Gerade in der aktuellen Zeit seien funktionierende Sozialmärkte ein immens wichtiger Faktor in der Soziallandschaft, sind Brandstetter und ihr Team überzeugt.

„Ich finde es schön, dass wir mit dem sozialen Warenkorb einen Beitrag liefern können und ich bedanke mich bei den Nahversorgern und den Menschen, die sich an diesem sinnvollen Projekt beteiligen“, so Hermann Krenn, der Initiator des Projektes und Vorsitzender der Volkshilfe Vöcklabruck. Zudem werden mit diesem Projekt den Sozialmärkten „frische Waren“, die dann noch entsprechend lange halten, übergeben.

Kleine Beiträge, die großes bewirken

„Mein sozialer Warenkorb“, der unter Mitwirkung von SPÖ Ortsorganisationen im Bezirk Vöcklabruck entstanden ist, funktioniert denkbar einfach: Kunden können bei einem Einkauf in Geschäften der mitwirkenden Nahversorger Lebensmittel erwerben, die sie dann im „sozialen Warenkorb“ hinterlegen. Dieser ist im Geschäft in der Nähe der Kassa aufgestellt. Damit kann man bereits mit einem kleinen Betrag großes bewirken.

Von den Sozialmärkten des Bezirkes werden die Waren abgeholt und zum günstigen Preis für Menschen mit geringem Einkommen zum Kauf angeboten. Damit werden Lebensmittel leistbar gemacht. Diese Menschen sollen entsprechend ihren finanziellen Möglichkeiten einkaufen können und nicht auf Almosen angewiesen sein. Der Einkauf in den Sozialmärkten ist an bestimmte Regeln gebunden, beginnend von einer Berechtigungskarte bis hin zur Mengenregelung pro Einkauf und der Zahl der möglichen Einkäufe pro Woche.

50 Tonnen Lebensmittel gespendet

Hermann Krenn freut sich über die anhaltende Bereitschaft der Menschen zum Spenden der Waren und verweist auf 50 Tonnen an Lebensmittel, die insgesamt bereits mit dem Projekt den Sozialmärkten zur Verfügung gestellt werden konnten. „Wir sprechen da immerhin von etwa 100.000 Euro an Warenwert. Das ist schon eine ordentliche Unterstützung“, ist Krenn überzeugt und appelliert an die Landespolitik, in der aktuellen Zeit die Sozialmärkte entsprechend zu unterstützen. „Denn wenn unserer Gesellschaft dieses wichtige Hilfsprojekt wegbricht, haben wir ein ordentliches Problem.“

 


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