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SCHWANENSTADT. Ein wesentliches Grundprinzip des neuen Raumordnungsgesetzes und der neuen Raumordnungsstrategie in Oberösterreich ist die überregionale Zusammenarbeit. Nicht jede Gemeinde kann jede Aufgabe erfüllen, daher ist der Blick über die Gemeindegrenzen hinaus ein Gebot der Stunde. 

v.l.: Bürgermeister Christian Mader (Schlatt), Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, Rainer Edelsbrunner (oö. Standortagentur Business Upper Austria), Bürgermeister Anton Helmberger (Rutzenham), Obmann des Gemeindeverbandes INKOBA Region Schwanenstadt, und Bürgermeisterin Pauline Sterrer (Rüstorf), seine Obmann-Stellvertreterin, vor dem Verwaltungszentrum 5+ in Oberndorf bei Schwanenstadt, dem gemeinsamen Gemeindeamt der fünf Gemeinden Pitzenberg, Pühret, Rutzenham, Oberndorf bei Schwanenstadt und Schlatt.Fotos: Land OÖ/Lisa Schaffner

„Das gilt insbesondere auch bei Betriebsansiedlungen – die „Interkommunale Betriebsansiedlung“ (INKOBA) hat sich längst zu einem Erfolgsmodell in Oberösterreich entwickelt. Bereits zwei Drittel aller Gemeinden in Oberösterreich haben sich zusammengeschlossen, entwickeln gemeinsam Betriebsbaugebiete und teilen sich dabei Kosten und Erträge. Mit der neuen „INKOBA Region Schwanenstadt“ ziehen nun weitere neun Gemeinden im Bezirk Vöcklabruck künftig an einem Strang und stärken gemeinsam die wirtschaftliche Infrastruktur der Region“, zeigt sich Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner erfreut. „Die „INKOBA Region Schwanenstadt“ ist bereits die 29. gemeindeübergreifende Kooperationsgemeinschaft in Oberösterreich. Diese Zusammenarbeit schafft ideale Rahmenbedingungen für bestehende Betriebe und die Ansiedelung neuer Unternehmen. Damit werden Arbeitsplätze gesichert und neue Jobs in den Regionen geschaffen“, betont Landesrat Achleitner.

Neun Gemeinden ziehen an einem Strang

Atzbach, Niederthalheim, Oberndorf bei Schwanenstadt, Pitzenberg, Pühret, Rutzenham, Rüstorf, Schlatt und Schwanenstadt – diese neun Gemeinden aus dem Bezirk Vöcklabruck bündeln ihre Kräfte für die gemeinsame Standortentwicklung und Betriebsansiedlung und haben dazu den Gemeindeverband „INKOBA Region Schwanenstadt“ gegründet. Zum Obmann des Gemeindeverbandes INKOBA Region Schwanenstadt wurde Bürgermeister Anton Helmberger (Rutzenham), zu seiner Stellvertreterin Bürgermeisterin Pauline Sterrer (Rüstorf) gewählt.

Renaissance des ländlichen Raums – Arbeit zu den Menschen bringen

„Wir wollen unsere Region noch stärker als kooperativen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Lebens- und Wirtschaftsraum gestalten. Gerade die Region Schwanenstadt bietet hervorragende Voraussetzungen für eine integrierte eigenständige Entwicklung“, betont Bürgermeister Helmberger. Dabei spielen Themen wie Anrainer, Verkehrsaufkommen, Möglichkeiten der Energieversorgung oder Anbindung an hochwertige Datenverbindungen eine zentrale Rolle. Weitere Punkte sind die wirtschaftlich sinnvolle Errichtung der notwendigen Infrastruktur wie Wasser, Kanal, Anbindung an hochwertige Straßen sowie ökologische Überlegungen einer gemeinsamen Wärmeversorgung.

„Sowohl in der Begleitung der Errichtung der INKOBA als auch bei der Erarbeitung geeigneter Gebiete bzw. Flächen für betriebliche Nutzung kam das Know-how der Mitarbeiter der oö. Standortagentur Business Upper Austria zum Einsatz. Auch bei der operativen Tätigkeit wird unsere Standortagentur begleiten und mit Rat und Expertise zur Verfügung stehen“, kündigt Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner an. 


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