Waldbewirtschaftungsplan als absolutes Muss

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Martina Ebner Tips Redaktion Martina Ebner, 28.06.2022 13:17 Uhr

REGAU. Martin Baumgartinger ist einer von vier herausragenden „Meistern des Jahres“. Diese wurden von der ARGE Meister OÖ der Landwirtschaftskammer gekürt.

In Oberösterreich schlossen in der Bildungssaison 2021/22 insgesamt 104 Meister ihre landwirtschaftliche Berufsausbildung mit der Meisterprüfung ab. Aus den neuen Meistern wählte eine Fachjury vier Persönlichkeiten aus, die neben einer besonderen Leistung in der kommissionellen Prüfung weitere herausragende Leistungen erbracht haben und konkrete Betriebsziele haben. In der Fachrichtung Forstwirtschaft ist die Wahl auf Martin Baumgartinger aus Neudorf, Gemeinde Regau, gefallen.

Nachfrage nach gefrästem Rundholz

Für Baumgartinger war es schon früh klar, dass er den elterlichen Betrieb übernehmen wird. Nach der Hauptschule besuchte er drei Jahre lang die landwirtschaftliche Fachschule Altmünster und schloss diese mit dem landwirtschaftlichen Facharbeiter ab. Ein Jahr später machte er noch die Anschlusslehre Forstwirtschaft. 2017, also mit jungen 22 Jahren, investierte er in eine Rundholzfräse und machte sich selbstständig. Anfangs verarbeitete er nur das Schleifholz des elterlichen Betriebes. Durch die große Nachfrage für das gefräste Rundholz, die Pflöcke und die Schaukelgestelle, die er herstellt, ist es notwendig geworden, dass er Schleifholz von einigen Nachbarn zukauft.

Mehrere starke Standbeine ist das Ziel

Im Zeitraum von 2017 bis 2020 hat Baumgartinger den Meister der Landwirtschaft gemacht, dieser hat ihm sehr viel Fachwissen eingebracht, aber auch gezeigt, dass man im Betrieb und auch persönlich mit mehr Wissen und besserer Planung erfolgreicher ist. Dadurch war für ihn nach der abgeschlossenen landwirtschaftlichen Meisterausbildung klar, dass er den Forstwirtschaftlichen Meister machen wird. Ein ganz wichtiger Grund dafür war auch der im Zuge des Meisterkurses zu erstellende Waldbewirtschaftungsplan, der seiner Meinung nach für einen Betrieb in seiner Größe ein „absolutes Muss“ ist. Sein Ziel ist es, den Betrieb, der auf mehreren starken Standbeinen aufgestellt ist, weiter im Vollerwerb zu führen, Arbeitsabläufe zu optimieren, die Produktion weiter zu steigern, aber trotzdem die Nachhaltigkeit weiter in den Vordergrund zu rücken.

In seiner Freizeit versucht Martin so viel Zeit wie möglich mit seiner Familie zu verbringen – seinen dreijährigen Sohn konnte er schon jetzt für die Land- und Forstwirtschaft begeistern – und engagiert sich in der Gemeindepolitik.

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