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VORCHDORF/LINZ. Zwölf Mann der FF Vorchdorf stellten sich im ehemaligen Postverteilerzentrum in Linz (“Post City“) einer besonderen Herausforderung. Bei der Emergency Error Battle Challenge wurde Zukunftstechnologie in einem realistischen Einsatzszenario getestet. Die Vorchdorfer landeten beim Bewerb auf Platz 3.

Foto: FF Vorchdorf
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Die Emergency Error Battle Challenge fand im Rahmen des Ars Electronica Festivals statt. Die Feuerwehrleute hatten dabei Gelegenheit, neue Technologien wie etwa eine VR-Brille, ein BCI (Brain Computer Interface) oder einen Raupenmanipulator einzusetzen. 

„Raupi“ rollt durch die Post City

Die Einsatzannahme: Bei einer Explosion in der Post City ist ein Feuer ausgebrochen und der Administrator Florian K. ist abgängig. Während der Atemschutztrupp nach dem Brandherd sucht, wird eine Löschleitung aufgebaut. Der Raupen-Manipulator, ein Prototyp für eine Art Minipanzer, wird inzwischen über das durch die Explosion entstandene Chaos zur Wasserentnahmestelle manövriert. Kein Gelände ist „Raupi“ zu unwegsam, mühelos rollt er über große und kleine Hindernisse.

Sobald das Feuer gelöscht ist und die Meldung „Brand aus“ über den Funk kommt, schwärmt der Rettungstrupp aus, um den bewusstlosen Florian K. zu suchen. Für die Personensuche wird ein Kamerad, der wusste in welchem Bereich die vermisste Person liegt, mit einer Haube mit Elektroden (BCI) ausgestattet. Mit dieser Haube werden die Gehirnströme gemessen und diese Signale an den Concept Fire Truck weitergeleitet, welcher in Folge den Suchbereich mit Sektor Blau (Blaulicht) oder Sektor Gelb (Umfeldlicht) bekannt gibt. So weiß der Rettungstrupp in welchem Sektor gesucht werden muss. Ein weiterer Mann spielt mit einer VR Brille ein Computerspiel, erhält dadurch einen 4 stelligen Code und leitet diesen per Funk an den Einsatzleiter weiter. Dieser öffnet mit einem Smartphone und einer App einen Schranken - und sichert so den Rückweg für die vermisste Person.

Spannende Erfahrung

Für die Teilnehmer der FF Vorchdorf war es eine sehr spannende Erfahrung, sie bewältigten den Einsatz eine Sekunde hinter den 2. platzierten, mit einer Zeit von 07:34 Minuten und erreichten so den sehr guten dritten Platz.


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