Studentenfestival in Trondheim: Zehn Tage ohne Diskriminierung
Brücken in die ganze Welt konnte Viktoria Undesser als Teilnehmerin des weltweit größten Studentenfestivals in Trondheim, Norwegen, schlagen.

„Dieses findet alle zwei Jahre statt und wird von mehr als 466 Freiwilligen in die Tat umgesetzt. Gemeinsam verbrachten wir zehn Tage bei Gastfamilien in Trondheim, arbeiteten in verschiedenen Workshops zum Thema Diskriminierung, gingen abends auf Konzerte und besuchten Theaterstücke“, berichtet die 22-jährige Wartbergerin, die momentan ihren Master in International Management am Trinity College in Dublin, Irland, macht.
Berührende Rede von Shirin Ebadi
„Aber bei dem Studentenfestival ging es um mehr, als nur Spaß zu haben und andere Kulturen kennenzulernen. Es geht darum, sich mit ernsten Themen auseinanderzusetzen und herauszufinden, wie jeder Einzelne von uns etwas bewegen kann.“ Zutiefst berührt hat Undesser die Rede von Shirin Ebadi, einer Anwältin, Friedensnobelpreisträgerin und Menschenrechtsaktivistin aus dem Iran.
Thema Kinderrechte
In einem Workshop zum Thema „Kinderrechte“ lernte Undesser, dass in anderen Ländern Kinderrechte an der Schule gelehrt werden. „Das habe ich in meiner Schullaufbahn nicht erlebt. Können wir für etwas kämpfen, wovon wir nicht einmal wissen, dass es exisitiert?“, fragte sich die Wartbergerin dabei.
Weltweites Netzwerk
„Alleine die intensive Beschäftigung mit dem Thema hat in uns den Willen und die Leidenschaft geweckt, etwas gegen die Missstände in diesem Bereich zu tun“, kehrte Viktoria Undesser, gestärkt mit einem weltweiten Netzwerk an anderen Teilnehmern und neu gewonnenen Freunden, aus Norwegen in die Mühlviertler Heimat zurück.


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