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Leserartikel Online Redaktion, 24.09.2017 09:16

WELS. Das seit Wochen herbeigesehnte, größte Konzertereignis des Jahres in Wels musste heute Nacht, 23. September 2017, wegen einer anonymen Bombendrohung abgebrochen werden. 5800 Besucher wurden - vorerst mit der Begründungen von Belüftungsproblemen - aus der Messehalle evakuierte.

Nach Mark Forsters Hitfeuerwerk war Schluss beim Konzertspektakel: einen anonyme Bombendrohung machte die Evakuierung der Messehalle notwendig.

Es war ein tolles Fest am Samstagabend in der Messehalle! 5800 Besucher, darunter viele Familien mit Kindern, erlebten in einer großen Manege mit Zirkusdirektor, Clowns, Stelzengehern, Popcornständen und einer Zuckerwatte-Fee eine richtige Party mit den Stars aus den Ö3-Charts.

Mark Forster Hitfeuerwerk

Die Stimmung war schon nach Granada und den 257ern großartig und vor allem als dann Publikums-Liebling Mark Forster auf die Bühne kam. Mit seinem Hit „Sowieso“ heizte er dem Publikum von Anfang an ordentlich ein und ließ eineinhalb Stunden lang einen Hit nach dem anderem vom Stapel: „Wir sind groß“, „Flash mich“, „Au revoir „ - und dann war Schluss. Auf die „Chöre“ warteten die Zuschauer trotz Zugabe-Rufen vergeblich. „Folgen Sie den Anweisungen de Sicherheitspersonals“ hieß es auf den großen Leinwänden über der Bühne und ein Sprecher teilte den Besuchern mit, man müsse das Konzert jetzt leider hier abbrechen, es gebe Probleme mit der Belüftung und das sei „kein Scherz“.

Völlig geordnet, diszipliniert und ohne jede Panik verließen die 5800 Menschen die Halle, wobei da und dort schon das Gerücht aufgetaucht war, es handle sich um eine Bombendrohung.

Anonymer Anruf bei der Polizei

Tatsächlich war um 23.03 bei der Polizei in Wels ein Anruf eingegangen, in dem ein bislang anonymer Anrufer mitteilte, dass im Konzert beim Messegelände eine Bombe hochgehen werde. Die Evakuierung der Konzerthalle und auch die einer Hochzeitsgesellschaft mit 500 Personen in einer angrenzenden Messehalle erfolgte zügig und sehr geordnet. Die Konzertbesucher wurden zu einem gesicherten Bereich am Parkplatz vor einer Messehalle geleitet und vom Roten Kreuz mit Wärmedecken versorgt, da auch der Garderobenbereich gesperrt war.

Kein Sprengstoff gefunden

Eine Durchsuchung mit sachkundigen Organgen und einem Sprengstoffspürhund verlief negativ. Es konnten keine sprengstofferdächtigen Gegenstände festgestellt werden. Kurz vor 2 Uhr wurde die Halle wieder freigegeben.

Die Ermittlungen wurden vom Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung und vom Landeskriminalamt OÖ übernommen.


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