„Ungebetene Gäste“ haben in Marchtrenk viel Freude hinterlassen
MARCHTRENK. Zehn Tage Festival der Regionen in der Stadt bedeuten 200 Beteiligte aus 26 Länder, 17.000 Besuche von 32 Festivalprojekten und 54 Veranstaltungen. Am Ende überwiegt die Freude, wie die Statements beweisen.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema „Ungebetene Gäste“ war zeitgenösisch, kritisch, schräg, humorvoll, nachdenklich und in Wahrheit noch viel mehr. Sei es bei den Lesungen, Vorführungen, Installationen: Das Thema ließ niemanden unberührt. „Wir freuen uns, die Gastgeber der 13. Festivalausgabe gewesen zu sein – wir freuen uns auch über die vielfältigen Impulse und Ideen, die uns das Festival der Regionen in seiner intensiven Beschäftigung mit der Stadt präsentiert hat.“, fasst der Marchtrenker Bürgermeister Paul Mahr zusammen. Am Anfang waren die Marchtrenker zurückhaltend, doch dann tauten und tauchten sie auf. Der künstlerische Leiter des Festivals freut sich ebenfalls: „Wir freuen uns, dass das Festival der Regionen in Marchtrenk von den Marchtrenkern sowie dem Festivalpublikum so gut angenommen worden ist und mit einigen Projekten auch bleibende Spuren in Marchtrenk hinterlassen kann“, erklärt Gottfried Hattinger.
Großes Interesse an Geschichte
Auf großes Publikumsinteresse stießen jene Projekte, die sich intensiv mit der Geschichte des Ortes Marchtrenk beschäftigten, etwa das Installations- und Ausstellungsprojekt von Willi Dorner „Zugezogen“, Astrid Benzers Fotoinstallation „Was war..“ oder Katarina Matiaseks Klanginstallation „Angezählt“, mit der der Wasserturm bespielt wurde. Für interessante wie humorvolle Interaktionen mit dem Festivalpublikum sorgte Drive Thru_ , wo man „Kunst to go“ aus dem PKW heraus genießen konnte. Ebenso ein Erlebnis war die Aktion „Sag zum Abschied leise Servus“, bei der man aus Einfamilienhäusern springen konnte.


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