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LAMBACH. Mit einem zweitägigen Eröffnungsfest in Kombination mit einem Seifenkistenrennen feierte man in der Marktgemeinde die Fertigstellung der Umgestaltung des Marktplatzes.

  1 / 4   Auch die Marktgemeinde selbst ging mit einer selbstgebastelten Seifenkiste an den Start. Im Cockpit nahm Amtsleiter Franz Pohn Platz, der von der begeisterten Zuschauermenge auf vielen Fotos festgehalten wurde. (Foto: Marktgemeinde Lambach)

Rund 1.500 Gäste tummelten sich um und auf dem Lambacher Marktplatz um dessen fertige Sanierung und teilweiser Neugestaltung zu feiern. Mit einem Seifenkistenrennen ist der Auftakt zum Festwochenende gelungen. Die 200 Meter lange Bahn, die beim ehemaligen Kindergarten begann, säumten zahlreiche Support-Teams und Zuschauer. Im Zieleinlauf mitten am Marktplatz feuerten die vielen Gäste die kreativen Seifenkistenfahrer kräftig an.

Die 25 Teams die am Start waren haben sich dabei viel einfallen lassen - eine fahrende Bierkiste, ein Feuerwehrauto und eine Nachbildung des legendären Silberpfeils waren am Start. Die Startnummer 1 hatte dabei die Marktgemeinde selbst. Amtsleiter Franz Pohn nahm im Cockpit Platz.

„Bei dem Rennen stand nicht die Geschwindigkeit im Vordergrund. Vielmehr waren Teamgeist, Kreativität und eine große Portion Humor gefragt!“, sagt Gemeindevorstand Alexander Huber. Gemeinsam mit zwei Mitstreitern gründete er extra einen Verein, der das Seifenkistenrennen organisierte und auch perfekt abwickelte. „Die Hauptfrage nach dem Rennen war, wann gibt’s eine Neuauflage bzw. Wiederholung? Also dürfte die Begeisterung bei Teilnehmern wie Zaungästen gleichermaßen groß gewesen sein“, freut sich Alexander Huber über das positive Feedback.

Der launige Nachmittag ging nahtlos in einen beschwingten Sommerabend mit Live-Band über. Die Lambacher Gastronomie und auch Lambacher Vereine sorgten für das Wohl der Gäste.

Trachtensonntag gefeiert

Der zweite Marktfesttag stand ganz im Zeichen der Tracht, die Pfarre feierte den „Trachtensonntag“. Die Marktmusikkapelle Lambach-Edt führte den Festzug von der Stiftskirche zum Marktplatz an. Der Trachtenverein präsentierte unter großem Applaus den „Lambacher Landler“, der um 1970 uraufgeführt wurde. Die Gäste freuten sich noch über Darbietungen der Union Lambach wie beispielsweise Cheerleader-Show und manches mehr.

Marktplatz mit viel Grün und Aufenthaltsmöglichkeiten

 „Der Lambacher Marktplatz hat durch die Umgestaltung seinen Namen wieder zu Recht. Wir haben viele Möglichkeiten geschaffen, sich zu treffen und auch Grüninseln sowie Rastbänke zu nutzen. Bei der offiziellen Eröffnung spürte man, wie gerne die Menschen hier sind!“, machte Bürgermeister Johannes Moser die Ziele für den Marktplatz deutlich. „Lambach ist und bleibt ein Dreht- und Angelpunkt in der Region. Mein Dank gilt allen, die beim Markteröffnungsfest so tatkräftig mithalfen. Besonders danken möchte ich den Vereinen und den Bediensteten der Marktgemeinde für ihr Engagement. Wir überlegen natürlich, wie wir als Verantwortungsträger in Lambach den Platz gut nützen und für die Bevölkerung erlebbar machen können!“, sagte der Bürgermeister abschließend.

Die Umgestaltung des Marktplatzes hat rund zwei Millionen Euro gekostet und insgesamt rund vier Jahre in Anspruch genommen.


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