Eis8er-Bahn: Ehrgeiziges Projekt für den Welser Stadtplatz
WELS. Es ist den Beteiligten anzusehen, dass auch sie nicht wissen, wie der Eisachter, der ab Mitte Jänner den Stadtplatz beleben soll, bei der Bevölkerung ankommt. Viele Partner sind auf jeden Fall mit an Bord und die bürokratischen Hürden sind überwunden.

Das finanzielle Risiko trägt die Christkindl GesmbH. 200.000 Euro betragen die Investitionskosten für den 120 Meter langen Eisachter. Auf drei Jahre ist der Vertrag ausgelegt. „Spätestens dann werden wir wissen, ob diese Attraktion auch von der Bevölkerung angenommen wird“, erklärt Wels-Marketing-Direktor Peter Jungreithmair. Die Stadt investiert einmal 40.000 Euro. Bürgermeister Andreas Rabl (FP) und Stadtrat Peter Lehner (VP) freuen sich über die politische Einigung im Stadtsenat. „Gerade für die frequenzschwächere Zeit im Jänner und Februar kann dies eine Belebung bringen“, so die beiden. Ab. 15. Jänner kann eisgelaufen werden. Die Vorbereitungsarbeiten starten nach dem Christkönigtag. Die Panoramahütte bleibt stehen. Dort gibt es neben dem Schuhverleih auch im ersten Stock die Gastronomie. Statt dem Christkind werden auf der Hütte Aggregate für die Eiskühlung aufgestellt. Wegen der Lärmbelastung werden diese quasi mit Wänden umringt.
Am Stadtplatz entsteht eben die gesamt 120 Meter lange und 800 Quadratmeter große Eisfläche. „Der Eisachter wird rund 200 Meter Strecke bieten“, sagt Jungreithmair. Eintritt: 2 Euro Kinder, 4 Euro Erwachsene. Die Leihgebühr für ein paar Schlittschuhe beträgt drei oder fünf Euro (Kind und Erwachsene). Mit speziellen Aktionen wollen die Verantwortlichen die Oberösterreicher aufs Welser Glatteis führen. Gerechnet wird im ersten Jahr mit 5000 Zahlenden. Dazu gibt es eben Aktionen mit Schulen, Vereinen und vieles mehr. Auch am Faschingsdienstag ist eine Eisparty geplant.


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