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MARCHTRENK. Die Lage der Stadt ist für Betriebsansiede­lungen günstig. Wenn aber die Infrastruktur nicht nachzieht, dann wird es eng. So verwun­dert es wenig, wenn SP-Bür­germeister Paul Mahr seine zukünftigen Projekte unter den Titel: „Wirtschaft und Familie“ umreißt.

SP-Bürgermeister Paul Mahr und SMG-Leiter Christian Trübenbach
SP-Bürgermeister Paul Mahr und SMG-Leiter Christian Trübenbach

Die Marchtrenker Wirtschaft kann sich sehen lassen. Das gilt jetzt auch im doppelten Sinn. „In einer Imagebroschüre haben wir unsere Top-Betriebe aus unter­schiedlichen Bereichen zusam­mengefasst“, erklärt Mahr. Damit will man potentiellen Firmen, die sich in Marchtrenk ansiedeln wollen, den Mund wässrig ma­chen. Derzeit siedeln sich meh­rere Betriebe an: „Und wir haben noch ein bisschen Platz“, sagt das Stadtoberhaupt mit einem Grin­sen. Das verschwindet aber, wenn es um die Bundesstraße 1 geht: „Wir brauchen den vierspurigen Ausbau. Ohne Wenn und Aber. Die Lösungen mit Ampeln gehen auch nicht, da das Stadtgebiet zerschnitten wird. Es braucht Un­terführungen“, sagt Mahr. Eines freut ihn besonders. Von Schaf­wiesen ist das Zentrum nun viel leichter erreichbar. Es werden in diesem Bereich auch noch Geh- und Radwege errichtet. Auch an der Spar-Kreuzung gibt es eini­ge Möglichkeiten, den Verkehr leichter fließen zu lassen.

Filialisten

Was die Leerstandsflächen im Zentrum betrifft, hat sich Stand­ortmarketing-Leiter Christian Trübenbach die großen Filialisten aus dem Handel vorgenommen: „Wir stehen in guten Gesprächen. Im Marktplatzcenter haben wir derzeit zehn Unternehmen. Es bewegt sich etwas.“ Generell will man sich für das Zentrum etwas überlegen: „Warum nicht eine Fußgängerzone? Das wollen wir sicher in der nächsten Zeit andis­kutieren“, meint Mahr.

Mit der Kinder-Versicherungs­aktion ist Mahr ein Coup gelun­gen. Andere Gemeinden wollen auf den Zug mitaufspringen. Das Jugendnetzwerk-Wels Land wird weiter um den Bereich Familie ausgebaut. Wenn dann die neue Landesmusikschule mit Veran­staltungszentrum fertig ist, dann hat Mahr für die alten Gebäude einen klaren Plan: „Wir können hier Vereinen, die nirgendwo einen Platz haben, etwas bie­ten. Es gibt Möglichkeiten für die Kinderbetreuung oder Be­wegungsräume, eine Notschlaf­stelle und weitere Dinge, die es in Marchtrenk noch nicht gege­ben hat. Eines möchte ich aber festhalten. Die gleichen Vereine in beiden Häusern wird es nicht geben, entweder oder!“.


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