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WELS/SPIELBERG. Ein unvergessliches Wochenende in Spielberg haben Anfang Juli drei junge Welserinnen erlebt: Corinna Höller, Imrane Hyseni und Isa Loibl waren als „Grid Girl“ beim Formel-1-Grand-Prix im Einsatz.

Höller freut sich, alle Piloten getroffen zu haben. Foto: Mirja Geh/Red Bull Content Pool
  1 / 4   Höller freut sich, alle Piloten getroffen zu haben. Foto: Mirja Geh/Red Bull Content Pool

Korrekterweise heißen die hübschen Damen bei der Startaufstellung beim „Großen Preis von Österreich“ allerdings „Formula Unas“ und wurden im Vorfeld mittels Online-Voting auserkoren. Ausgestattet mit maßgeschneiderten, steirischen Trachten war es die Aufgabe der 50 Mädls die Fahnen und Startnummern der Teams hochzuhalten, in der Startaufstellung eine gute Figur zu machen und bei der Siegerehrung zu assistieren.

Für Imrane Hyseni war es eine große Ehre ihre Heimat in Spielberg vertreten zu dürfen, vor allem, weil die 20-Jährige selbst total Motorsport-begeistert ist. „Ich wollte mir einfach das ganze hinter den Kulissen anschauen“, erklärt Hyseni, warum sie sich be-worben hat. Für Marcus Ericsson aus dem Team Sauber hat sie am Sonntag die Startnummer hochgehalten. Absolutes Highlight war allerdings, die Stars am Red Carpet zu erwarten. „Wir haben wirklich alle Piloten gesehen und die haben sich Zeit für ihre Fans genommen. Hamilton hat sogar extra ein Foto mit uns gemacht“, ist die hübsche Welserin stolz.

„Das war der Wahnsinn“

Die Möglichkeit so etwas zu erleben, hat man nur einmal, dachte sich auch Studentin Corinna Höller. Angesteckt vom Formel- 1-Fieber von Vater und Freund wollte auch sie die Gelegenheit nutzen, „einfach mal alles hautnah mitzuerleben“. „Ich bin ein Fan von Verstappen. Ich finde es klasse, dass er noch so jung ist“, erzählt Höller, die bei Toro Rosso landete. Weil Daniil Kvyat allerdings im Qualifying einen Unfall hatte, durfte er nicht aus der Startaufstellung starten und Höller war ohne Job. Dafür „hab ich die Ehre gehabt am roten Teppich zu assistieren. Alle Piloten und Teamchefs zu sehen, war für mich wirklich ein Wahnsinn“, freut sie sich.

Isa Loibl wurde erst durch ihren Einsatz als „Formula Una“ zum Formel-1-Fan und hat auch schon einen Favoriten: Lewis Hamilton! Neben der großen VIP-Party am Samstag mit Red-Bull-Chef Didi Mateschitz war natürlich das Rennen selbst für sie das absolute Highlight. „Man sieht wirklich vieles, was sonst im Fernsehen nicht gezeigt wird“, so Loibl aus dem Team McLaren. „Jenson Button war auch nach dem Rennen noch sehr angespannt, hat uns aber freundlich gegrüßt“, freut sich die 19-jährige Schülerin der HAK Lambach und verspricht, in Zukunft auch sicher Formel 1 zu schauen!


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