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WELS . Mit mehr als 2000 Studierenden hat der FH Campus die nächste Marke geknackt. Dem Trend der Internationalisierung wird man aber auch mit einer international renommierten Akkreditierung im Bereich Engineering gerecht.

Günther Hendorfer (Dekan FH OÖ Campus Wels), Andreas Rabl (Bürgermeister Wels), Michael Rabl (Studiengangsleiter Innovations- und Produktmanagement), Landeshauptmann-Stellvertreter Thomas Stelzer, Peter Lehner (Stadtrat Wels), Gerald Reisinger (Geschäftsführer FH OÖ) mit Studierenden Foto: Land OÖ

Der Welser Bachelor-Studiengang Innovations- und Produktmanagement hat nun als das weltweit erste sechssemestrige Bachelorstudium die internationale ABET-Akkreditierung im Bereich Engineering erhalten. ABET (Accreditation Board for Engineering and Technology, Inc.) ist eine weltweit renommierte Akkreditierung für Engineering-Studiengänge. Universitäten wie das MIT, Harvard und Yale sind ebenfalls mit diesem Qualitätslabel ausgezeichnet. „Nun sollen weitere FH-Studiengänge dem positiven Beispiel von Innovations- und Produktmanagement folgen: Interesse besteht etwa bei Automotive Mechatronics and Management und Electrical Engineering“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Thomas Stelzer (VP). Wichtig ist für ihn aber auch, dass die Zahl der Studierenden weiter steigt, sowie mit drei neuen Studiengängen am FH Campus Wels dem Wunsch der Wirtschaft nach sehr gut ausgebildeten Fachkräften Rechnung getragen wird. „Daran müssen wir aber weiter arbeiten und weiter Initiativen setzen“, so Stelzer. Es wird weiter versucht internationale Studenten nach Oberösterreich zu holen. Es ist dies aber auch umgekehrt für die Wirtschaft eine Chance in neue Märkte einzusteigen: „Die Studenten sehen was hier in Oberösterreich alles passiert. Und das bedeutet neue Möglichkeiten“, erklärt FH-Geschäftsführer Gerald Reisinger.

Dekan Günther Hendorfer freut sich über den Start des ersten dualen Studiums an der FH. „Automotive and Mechatronics Management“ ist in seiner Kombination von Studieninhalt, Internationalisierung und Kooperation mit Unternehmen einzigartig in Österreich. Die Studierenden sind im Regelfall ab dem zweiten Semester bei einem Betrieb der Fahrzeugindustrieangestellt und lernen im Rahmen von Unternehmens- und Forschungsprojekten, Gelerntes direkt in die Praxis umzusetzen. Das absolut praxisintegrierte Ausbildungskonzept ermöglicht es international agierenden Betrieben, Mitarbeiter von internationalen Standorten in Oberösterreich branchenspezifisch auszubilden. Diese Internationalisierung wird naturgemäß von der Welser Stadtpolitik begrüßt. „In diesem Zusammenhang freut es mich, dass in wenigen Wochen mit dem Bau eines zweiten Studentenheimes mit rund 100 Wohnplätzen durch die Lawog in der Obermüllerstraße begonnen wird“, sagt FP-Bürgermeister Andreas Rabl. Auch der Ausbau liegt am Herzen. Es wird weiter an einer Lösung im Welios gearbeitet. Zudem wird gerade der Ausbau am Standort Stelzhamerstraße intensivst geprüft.


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