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WELS. „Es ist dies eine Veranstaltung der Stadt und nicht der FPÖ“, konstatierte Bürgermeister Andreas Rabl (FP) im Vorfeld der Gedenkkundgebung zur Reichspogromnacht im Pollheimerpark. Damit wies er auf die Kritik der Welser Antifa hin, die die Veranstaltung als Farce bezeichnete., wenn man sich die Ausrichtung der FPÖ ansieht.

FP-Landtagsabgeordnete Silke Lackner, VP-Gemeinderat Markus Wiesinger, FP-Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger, FP-Bürgermeister Andreas Rabl, FP-Vizebürgermeister Gerhard Kroiß, SP-Vizebürgermeister a.D. Hermann Wimmer und FP-Stadträtin Margarete Josseck-Herdt. Foto: Martin Fellinger

Die Schätzungen der Teilnehmer an der städtischen Kundgebung reichten zwischen 70 und 120 Personen. Die Mitte wird wohl zutreffend sein. Bürgermeister Rabl sprach bei einer Pressekonferenz im Vorfeld über die Beweggründe: „Es ist notwendig ein Zeichen gegen jede Form von Antisemitismus und Faschismus zu setzen. Die Straftaten und Übergriffe nehmen immer mehr zu. Gerade Antisemitismus wird ein immer größeres Problem. Es gilt den Anfängen zu wehren“. Auch die Stadt Wels hat aufgrund ihrer NS-Vergangenheit eine geschichtliche Verantwortung, die man weiter wahrnehmen will. Was die zwei Kundegebungen anbelangt, bleibt das Angebot an die Antifa aufrecht. „Wenn Sie will können wir das gemeinsam machen. Ansonsten können Sie uns gerne einen Termin nennen. Als Stadt werden wir auf einen anderen Termin wechseln. Das Angebot steht“. Trotzdem sieht er das Verhalten als kindisch an.

Festredner waren der ehemalige israelischen Minister und „Eichmannn-Jäger“ Rafael Eitan und dem ehemaligen Knesset-Abgeordneten Michael Kleiner. Beide betonten, dass sich der Antisemitismus in den letzten Jahren gewandelt hat. Es ist ein Anti-Israelismus dazugekommen. Beide spendeten dem Bürgermeister Anerkennung für die Veranstaltung: „Die FPÖ ist die einzige Partei, die sich gegen die unkontrollierte Zuwanderung stellt. Es kommen hier massenhaft Extremisten nach Europa, die Antisemitismus und Anti-Israelismus verbreiten. Hier werden extreme Kreise importiert“, sagt Kleiner. Diese Haltung wird in Europa immer stärker. „Auch wenn wir genau wissen, dass in Europa nicht alle so sind. Auch nicht die, die die nach Europa kommen. Wir verspüren aber, dass die ablehnende Haltung gegen Israel immer mehr wird“, sagt Kleiner.


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