Lebenshilfe: Spatenstich für das neue Wohnhaus in Wels
WELS. Es war ein langes Warten auf den Beginn. Doch noch heißt es, sich bis Frühjahr 2020 zu gedulden, dann ist das neue Wohnheim der Lebenshilfe in der Friedhofstraße fertig. Gesamt wird ein Wohnheim für 15 Klienten der Lebenshilfe errichtet. Dazu gibt es einen Kurzzeitwohnplatz. Damit wird das Angebot ausgebaut.

Die zwölf Bewohner in dem sanierungsbedürftigen Wohnhaus in der Gabelsbergerstraße werden übersiedeln. „Wir haben lange darauf gewartet“, sagt Josef Stockinger, Vize-Präsident der Lebenshilfe. Das bereits abgerissene Haus in der Friedhofstraße war noch aus der Gründerzeit der Lebenshilfe in den 1970er Jahren und entsprach nicht mehr den Anforderungen. Die Werkstätte ist nach Thalheim übersiedelt. Wenn das neue Wohnheim fertig ist und die Übersiedelung abgeschlossen ist, wird ein Neubau der Lebenshilfe Werkstätte 2 in der Gabelsbergerstraße angedacht. Die Finanzierung ist noch offen. Fakt ist auf jeden Fall, dass das neue Wohnhaus (Kosten: 1,57 Millionen Euro) endlich errichtet wird: „Was lange währt, wird endlich gut“, bringt es FP-Sozialreferentin Christa Raggl-Mühlberger auf den Punkt. „Die Warteliste auf einen Platz wird etwas kürzer. Mit dem Kurzzeit-Pflegeplatz ist uns auch ein bisschen Entlastung gelungen“, meint SP-Landesrätin Birgit Gerstorfer. Derzeit gibt“s viele Projekte in ganz Oberösterreich, die umgesetzt werden, damit die Betreuung und Pflege von Menschen mit Beeinträchtigung gesichert ist. „Projekte wie dieses tragen dazu bei, dass Menschen mit Beeinträchtigung ein aktives Leben planen können und dass sie gefördert und beraten werden“, erklärt VP-Landesrätin Christine Haberlander.
Die 15 vollbetreuten Dauerwohnplätze sowie der Kurzzeit-Platz teilen sich in Zukunft auf zwei miteinander verbundene Häuser auf. Zwei Wohngruppen mit je acht Bewohnerzimmern verfügen je über einen Gemeinschaftsbereich, ein Pflegebad und einen barrierefreien Zugang zum Garten.


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