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WELS. Rund um den Welt-AIDS-Tag organisiert der Gesundheitsdienst der Stadt Wels jährlich eine Schul-Informationsveranstaltung zu dieser gefährlichen Immunschwächekrankheit in der Stadthalle.

Gemeinderat Ingo Spindler, Vizebürgermeisterin Silvia Huber, Gemeinderat Stefan Ganzert, Dr. Barbara Steger sowie die Organisatorinnen Silvia Huemer-Doppler und Elke Heyss von der Dienststelle Gesundheitswesen und Märkte betonen, wie wichtig es ist, dass junge Menschen über HIV und AIDS aufgeklärt werden. Foto: Stadt Wels

Heuer nahmen rund 200 Schüler aus den vierten Klassen der Neuen Mittelschulen und Gymnasien in Wels teil. Neben einem Referat von Dr. Barbara Steger vom Institut für Hygiene und Mikrobiologie am Klinikum Wels-Grieskirchen, gab es für alle Klassen auch Infofilme sowie jede Menge Informationsmaterial der Aidshilfe.

Drei Neuinfektionen im vergangenen Monat

In Österreich gibt es rund 9.000 Menschen mit HIV, 1.600 davon in Oberösterreich. Täglich werden bundesweit eine bis zwei Neudiagnosen gestellt. Auch in Wels gab es alleine im vergangenen Monat drei Neuinfektionen. Dank moderner Therapiemethoden leben immer mehr Menschen lange Zeit mit dem Virus. Deren Betreuung stellt aber eine große Herausforderung für das Gesundheitssystem dar. Eine Heilung ist nach wie vor nicht in Sicht.

Aufklärung ist wichtig

„Auch wenn es in den vergangenen Jahrzehnten große medizinische Fortschritte gegeben hat: HIV beziehungsweise AIDS stellen immer noch eine große Gefahr dar. Darum ist eine breite Aufklärung nach wie vor das oberste Gebot. Mit dieser Veranstaltung versucht die Stadt Wels die Schüler bestmöglich zu informieren“, betonen Gemeinderat Ingo Spindler und Gesundheitsreferentin Vizebürgermeisterin Silvia Huber.


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