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WELS. Der Welser Pfarrer Roland Werneck ist von der Lutherischen Europäischen Kommission für Kirche und Judentum (LEKKJ) für seine besonderen Verdienste im internationalen Dialog von Juden und Christen mit dem LEKKJ-Preis ausgezeichnet worden.

Lappin-Eppel und LEKKJ-Präsident Wöhle dankten Werneck für sein Engagement. Foto: LEKKJ
Lappin-Eppel und LEKKJ-Präsident Wöhle dankten Werneck für sein Engagement. Foto: LEKKJ

Werneck ist seit 16 Jahren als Delegierter der Evangelischen Kirche „Augsburgischen Bekenntnisses“ – das heißt: der lutherischen Kirche in Österreich – in der LEKKJ engagiert. Aufgaben der LEKKJ sind der Studien-, Erfahrungs- und Informationsaustausch, die gegenseitige Beratung und Förderung von gemeinsamen Projekten auf dem Gebiet der christlich-jüdischen Beziehungen.

Diplomatischer Steuerer

Von 2001 bis 2013 war der Religionslehrer der Beauftragte seiner Kirche für den christlich-jüdischen Dialog. „Ich habe Werneck in den interreligiösen Begegnungen als eine aufgeschlossene fortschrittliche Stimme erlebt – ein Erneuerer, der die Traditionen weiterentwickelt,“ sagte Eleonore Lappin-Eppel, Vertreterin der Jüdischen liberalen Gemeinde Or Chadasch, in ihrer Laudatio. Er habe den Ruf eines „ruhigen Revoltierers“ und eines nüchternen, diplomatischen Steuerers. Mit dieser Haltung habe er für den jüdisch-christlichen Dialog „viel bewegt“.


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