„Rücksicht durch Abstand“: Auto und Fahrrad im Konfliktbereich

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Gerald Nowak Gerald Nowak, Tips Redaktion, 19.11.2019 11:49 Uhr

MARCHTRENK. In der Hovalstraße fand eine Premiere statt. Ein speziell ausgerüstetes Fahrrad maß den Abstand zwischen sich und dem überholenden Auto. Für die Braven gab es nicht nur Lob, sondern auch Waffeln. Trotz Regen gab es sehr viel Süßes.

Trotz Regens war das Messfahrrad unterwegs. Binnen 45 Minuten machte man rund 30 Tests. Zwei Mal wurde die empfohlene 1,5-Meter-Marke unterschritten. Ansonsten verhielten sich die Autofahrer vorbildlich, sagt die Polizei. Das Land Oberösterreich und die Fahrradmodellregion Wels Land initiierte diese Aktion: „Veränderungen in der Mobilität erfordern ein gegenseitiges Aufeinanderachtgeben und die gegenseitige Rücksichtnahme. Mit einer neuen Methode haben wir nun die Möglichkeiten, potenzielle Gefahren für den Radfahrer zu evaluieren“, erklärt FP-Landesrat Günther Steinkellner.

 

Robert Stögner von der Fahrradmodellregion Wels Umland: „Knappes Überholen ist kein Kavaliersdelikt. Laut Straßenverkehrsordnung muss ein der Verkehrssicherheit und Fahrgeschwindigkeit entsprechender seitlicher Abstand eingehalten werden.“ Er fordert aber auch die Radfahrer gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit auf, „sich sichtbar zu machen. Denn auch ohne ausreichendes Licht mit dem Fahrrad zu fahren ist kein Kavaliersdelikt, sondern auch noch lebensgefährlich.“ Die Initiative setzt sich für mehr Radverkehr in der Region ein. Für SP-Bürgermeister Paul Mahr eine gute Sache: „Trotzdem müssen sich alle an die Regeln halten. Das gilt aber auch für die Radfahrer“.

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