„Wir werden bis Ende Jänner 2020 einen Nutzungsvertrag haben“
WELS. Der Titel der Pressekonferenz „Zwischenbericht Nutzungsvereinbarung FC Wels WSC Hogo Hertha“ ließ einigen Interpretationsspielraum. Am Ende bleibt der Optimismus von Sportreferent Vizebürgermeister Gerhard Kroiß (FP): „Wir werden bis Ende Jänner 2020 einen Nutzungsvertrag haben“.

Solange geben sich die Verhandlungspartner Zeit. Vor allem weil mit 3. März 2020 eigentlich alle Umbauarbeiten für eine bundesligataugliche Huber Arena fertig gestellt sein müssten. Eine Fusion oder ein Stadiontausch ist vom Tisch. Es geht um die Details des Nutzungsvertrages, damit die Hertha im Falle des Aufstiegs in die zweite Bundesliga in der Wimpassinger Huber Arena des FC Wels kicken kann. Viele Verhandlungsrunden sind absolviert. „Man ist sich zu zwei Drittel einig“, sagt der FC Wels Obmann Juan Bohensky. Aber wegen des restlichen Drittels, laut Aussagen geht es um Vermarktungs- und Kantinenrechte, eben nicht und so konnte der erste Vorschlag nicht unterschrieben werden. Für den Hertha Obmann Roland Golger war der erste Vorschlag unterschriftsfrei: „Dann werden die Gespräche eben weitergehen“.
Gerhard Götschhofer (Präsident des oberösterreichischen Fußballverbandes) ist als Anwalt in die Verhandlungen involviert: Er ist ebenfalls an einer Lösung interessiert: „Wels ist ein interessanter Standort für die Bundesliga“. Im besten Fall gibt es eine Lösung. Im schlechtesten Fall wird die Unterschrift verweigert. Dann war es das mit Bundesliga Fußball in der Messestadt. Ein Umbau des Mauth-Stadions ist finanziell nicht tragbar: „Wir werden eine Vertrag zusammenbringen“, wiederholt Kroiß fast schon gebetsmühlenartig.


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