Welser pflegten während Hochzeitsreise verletzte Wildtiere in Namibia

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Gertrude Paltinger, BSc Gertrude Paltinger, BSc, Tips Redaktion, 15.01.2020 07:17 Uhr

WELS. Die Wildnis Afrikas hat ein Welser Paar hautnah erlebt. Klaus Parzer und Mariella Mayrhofer haben während ihrer Hochzeitsreise in Namibia verletzte Wildtiere gepflegt.

Klaus Parzer und Mariella Mayrhofer haben schon mehrere Länder abseits der gängigen Touristenpfade besucht. Sie lieben es, fremde Länder, Leute und Kulturen kennenzulernen. Auch der soziale Aspekt ist ihnen bei ihren Reisen immer wichtig. Nachdem sie vor zwei Jahren warme Kleidung zu den Menschen eines entlegenen Dorfes in Marokko gebracht haben, haben sie sich für ihre Hochzeitsreise wieder ein besonderes Reiseziel ausgesucht. Der 33-jährige Therapeut und die 31-jährige Juristin haben zwei Wochen in einem Waisenhaus für wilde Tiere in Namibia gearbeitet. Die Harnas Wildlife Foundation, 300 Kilometer östlich der Hauptstadt Windhoek, hat es sich zur Aufgabe gemacht, kranke, verletzte und verwaiste Wildtiere zu pflegen und zu schützen.

Es sind gewilderte Tiere, die überlebt haben, verletzte Tiere oder von der Mutter verstoßene Jungtiere, um die man sich hier kümmert und geschützt wieder auswildert. Außerdem betreibt man eine Schule und versorgt die Bevölkerung medizinisch.

Löwen füttern und mit Affen spazieren

Klaus und Mariella waren in die tägliche Fütterung und Pflege der rund 500 Tiere eingebunden. Sie haben einen Babyaffen, ein Gazellenjunges und einen kleinen Löwen mit der Flasche gefüttert, sind mit Affen spazierengegangen und haben Geparden gestreichelt. Auch die tägliche Kontrolle der Zäune gehörte zu den Aufgaben der beiden Welser.

Wunderbare Begegnungen

„Das waren unglaubliche Erlebnisse und Begegnungen mit den Tieren“, schwärmt Parzer von seiner Hochzeitsreise und den Nächten unter freiem Himmel oder zusammen mit Geparden: „Natürlich bekamen wir vorher genaue Instruktionen von den Mitarbeitern, wie wir uns verhalten müssen. Wir sind aber auch in Situationen gekommen, wo man sehr vorsichtig sein muss“, und Parzer erzählt von ziemlich frechen und groben Pavianen. Aber nur durch die Einsätze von Volontären – wie den der Welser – kann der Betrieb in Harnas aufrechterhalten werden.

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