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WELS. Es war ein langes und zähes Ringen und mit anfang März ist der Neue endlich auf den Straßen der Messestadt unterwegs. Die Rede ist vom Bücherbus, der ab jetzt Wissensbus heißt.

Die Gesamtkosten für Anschaffung und Innenleben des neuen Buses betragen rund 500.000 Euro. Foto: Tips

30 Jahre lang war der alte Bücherbus unterwegs. Dann ging nichts mehr. Es folgte im Gemeinderatswahlkampf eine lange Diskussion, die nach dem Urnengang ihre Fortsetzung fand. VP-Fraktionsobmann Markus Wiesinger setzte sich von Beginn für einen Neukauf ein und fast fünf Jahre später steht er da in voller Pracht. Das Modell Iveco Crossway Line beinhaltet 97 Laufmeter Bücheregale sowie im Heck Platz für Beamer und Leinwand. Der Bus ist mit einem Abbiegeassistenten und Rollstuhllift ausgestattet: „Es geht darum die Kinder zum Lesen zu bringen. Der alte Bücherbus hat es getan, der Neue wird es auch tun“. Wiesinger übergab einem der beiden Fahrer Michael Kröpfl eine Christophorus-Plakette, damit der Wissensbus geschützt und hoffentlich unfallfrei durch die Stadt rollen kann.

Niederschwelliges Angebot

Kröpfl hat bereits Kontakt mit Schuldirektoren aufgenommen. Bei Veranstaltungen wird der Bus ebenfalls eingesetzt. Für den SP-Kulturreferenten Johann Reindl-Schwaighofer ist der Wissensbus „mehr als eine fahrende Bibliothek. Mit dem neuen Konzept wird die Vermittlung von Lesekompetenz vorangetrieben“. Das beinhalten beispielsweise 30 multimediale Boxen, die zu bestimmten Themen angeboten werden. Dazu können die Nutzer auch den Bus als mobile Bürgerservicestelle nutzen. Es liegen Formulare auf wie Wohnungsansuchen, Kirchenaustritt, GIS, Kinderbetreuungsbonus und noch einiges mehr. Dadurch ist auch die Zustimmung beim Bürgermeister Andreas Rabl (FP) um einiges leichter gefallen gleichwohl „Lesen hilft den Kindern beim Erlernen der deutschen Sprache“.


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