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WELS/ASCHACH. Das Bewusstsein für regionale Produkte steigt immer mehr, viele wissen aber nicht wo sie die Produkte bekommen. Das haben René Schwung aus Aschach/Donau und Jürgen Schieh aus Wels erkannt und 2019 die Plattform Reginalfux ins Leben gerufen.

René Schwung, Maria Thorwartl und Jürgen Schieh (v.l.) wollen Lebensmittelproduzenten und Handwerkern aus der Region die Möglichkeit geben sich zu präsentieren und betreiben die Plattform „Regionalfux“. Foto: Regionalfux

Auf www.regionalfux.at wollen die „Regionalfüchse“ kleinen Produzenten und Vermarktern Reichweite geben, sie sichtbar machen. Man findet hier Lebensmittel des täglichen Bedarfs (Eier, Gemüse, Milch) genauso wie Ausgefallenes (Insekten als Snack). Auch regionale Naturkosmetik kann man über diese Plattform finden, eben alles was die Region zu bieten hat. Ziel ist es, dass Direktvermarkter, Veredler, Produzenten und Handwerker von ihrem Geschäft leben können und die Region bereichern.

Man gibt einfach die Postleitzahl und das gewünschte Produkt ein und wird über die Anbieter in der Nähe informiert. Betriebe die vertreten sein möchten, können gerne mit Regionalfux in Kontakt treten. Das Angebot ist für Produzenten und Konsumenten kostenlos, denn die Plattform-Betreiber möchten, dass so viele Produzenten wie möglich mitmachen und davon profitieren.

Nächste Ausbaustufe

„In den letzten Monaten sind unsere Besuchszahlen auf der Seite explodiert“, erzählt der Welser Jürgen Schieh. Deshalb will das Team die Online-Plattform nun weiterentwickeln, den Partnern und Besuchern noch mehr bieten. Das muss natürlich aber auch finanziert werden. „Wir haben eine Crowdfunding Kampagne gestartet, damit wir die nächste Programmierstufe finanzieren können“, erklärt Jürgen Schieh das Vorhaben der Aktivisten und hofft auf Unterstützer: „Wir achten unsere Produkte, sind fair zu unseren Partnern und verstehen uns als eine Regionalfux-Familie“.


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