Großprojekt wertet Ortszentrum auf

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So wird das neue Steinerkirchner Kompetenzzentrum nach Fertigstellung aussehen. Visualisierung: Norbert Haderer
Gertrude Paltinger, BSc Gertrude Paltinger, BSc, Tips Redaktion, 29.10.2020 10:17 Uhr

STEINERKIRCHEN AN DER TRAUN. Um knapp 4,2 Millionen Euro entsteht derzeit im Ortszentrum ein neues kommunales Kompetenzzentrum. Mitte 2021 soll es bezugsfertig sein.

Die Bauarbeiten sind im Gange. Noch heuer soll das Dach auf das neue kommunale Kompetenzzentrum kommen. Auf dem Areal des abgerissenen, früheren Amtshauses entstehen derzeit ein neues Amtsgebäude und ein neues Feuerwehrhaus für die FF Steinerkirchen. Zusätzlich werden Räume für den Post-Partner, das Hilfswerk, das Rote Kreuz und ein Katastrophenhilfsdienstlager geschaffen. Geplant hat das Projekt Architekt Norbert Haderer aus Linz. Generalübernehmer ist die OÖ. Wohnbau, ebenfalls in Linz angesiedelt.

Baukosten von über vier Millionen

Der Bau wird aus statischen und wirtschaftlichen Gründen in Betonbauweise errichtet. Die veranschlagten Baukosten betragen rund 4,185 Millionen Euro. Davon leistet das Land mit Bedarfszuweisungsmitteln von rund 2,36 Millionen den größten Anteil. Die Marktgemeinde finanziert aus dem ordentlichen Haushalt sowie einem Darlehen etwa 1,5 Millionen Euro. Der Restbetrag setzt sich aus Eigenmitteln der FF Steinerkirchen (über 143.000 Euro) und einer Förderung für den Ortsplatz (180.000 Euro) zusammen.

Der Vorplatz des neuen Kompetenzzentrums wird im Zuge der Arbeiten ebenfalls neu gestaltet und als Veranstaltungsfläche nutzbar gemacht. Läuft alles nach Plan, wird das Haus im Sommer 2021 bezugsfertig sein, wenn möglich, möchte man im September 2021 die Eröffnung feiern.

Feuerwehrhaus wird integriert

Ein modernes, dem Stand der Technik entsprechendes Feuerwehrhaus für die FF Steinerkirchen wird Teil des neuen Kompetenzzentrums.

Das derzeitige Feuerwehrhaus der FF Steinerkirchen wurde 1950 gebaut. Dementsprechend beengt und nicht mehr zeitgemäß sind die Räume, die der gut 80 Mitglieder starken Einsatzorganisation zur Verfügung stehen. Das Depot müsste kostspielig saniert werden. Außerdem hat man im Gebäude und vor den Toren viel zu wenig Platz für die drei Einsatzfahrzeuge und die technische Ausstattung.

Die unzureichenden Umkleidemöglichkeiten und Sanitäranlagen (vor allem für weibliche Mitglieder) stellen ein weiteres Problem dar, berichtet Johann Leithenmair, seit 2014 Kommandant der FF Steinerkirchen. Aus diesen Gründen wurde seitens des Landesfeuerwehrkommandos, der FF Steinerkirchen selbst und seitens der Gemeinde ein Neubau forciert. Mit der Integration des Feuerwehrhauses ins neue Kompetenzzentrum können wertvolle Synergien genutzt werden, sagt Bürgermeister Thomas Steinerberger.

Mehr Platz für Einsatzfahrzeuge

Im neuen Feuerwehrdepot wird auch ein Katastrophenhilfsdienstlager geschaffen. Schläuche, Sandsäcke, Pumpen und ähnliches Gerät wird dann im Bedarfsfall direkt zur Hand sein. Diese Dinge sind derzeit aus Platzmangel bei verschiedenen Landwirten eingestellt, erzählt der Kommandant, der im Hauptberuf den örtlichen Nahversorger betreibt.

Die Feuerwehr Steinerkirchen hat 55 Mitglieder im Aktivstand, 18 Kinder in der Jugendgruppe und neun Männer in der Reserve. Jedes Jahr werden im Frühjahr ein Flohmarkt und im Herbst ein Dart-Turnier veranstaltet. Heuer mussten diese Events natürlich abgesagt werden.

Das alte Feuerwehrdepot (schräg gegenüber dem Neubau) wird nach dem Umzug abgerissen. Die Kreuzung davor wird dann ebenfalls neu gestaltet. So erhält das Ortszentrum nach und nach ein neues Erscheinungsbild.

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