Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

AICHKIRCHEN/WIEN. Carl Achleitner sagt, er hätte den schönsten Arbeitsplatz der Welt. Er arbeitet auf den Friedhöfen in und rund um Wien – als Trauerredner. Über seine Erfahrungen hat er ein Buch geschrieben.

  1 / 2   Der aus Aichkirchen stammende Carl Achleitner hat sich mit den Lebenswegen vieler Verstorbener beschäftigt. Foto: Lukas Beck

Achleitner, geboren in Grieskirchen, aufgewachsen im elterlichen Gasthaus in Aichkirchen, ist – neben seinem Beruf als Schauspieler – auch Trauerredner. Dabei ist er gut beschäftigt. 2.500 Reden hat er in den letzten acht Jahren über einen Verstorbenen und für die Hinterbliebenen gehalten. Er findet Worte dort, wo Worte eigentlich zu klein sind, um dem Geschehenen gerecht zu werden.

Mit Rede Trost spenden

Er hat sich dafür mit den Lebenswegen der Verstorbenen beschäftigt und mit den Hinterbliebenen gesprochen. Sein Ziel bei all seinen Reden ist es, dass die Angehörigen getröstet nach Hause gehen, wie er in seinem jetzt erschienenen Buch „Das Geheimnis eines guten Lebens“ schreibt.

Was ist am Ende der Rede wert

Meist wird Achleitner dann engagiert, wenn es sich um kein kirchliches Begräbnis handelt. Über die Jahre hat er so durch die Tätigkeit Einblick in viele verschiedene Lebenswege gewonnen und hat sich Gedanken gemacht zur Frage: „Was können wir jetzt tun, das nach unserem Tod noch der Rede wert sein wird“. „An Begräbnissen zeigt sich, was im Leben wirklich wichtig war und ist“, sagt er – und das seien immer die gleichen Dinge: Freundschaft, Geborgenheit und vor allem die Liebe. Er hat viel darüber gelernt, wie ein Leben zu einem guten wird, was am Ende bleibt und davon erzählt er in seinem Buch.

Auch der Humor hat Platz

„Als der Friedhof in mein Leben gekommen ist, ist Leichtigkeit mit eingezogen“, sagt der Wiener auch, enttabuisiert den Tod damit ein Stück weit und zeigt, dass in jeder Trauer auch der Humor seinen Platz haben kann.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Doppel-Vernissage für ein besonderes Jubiläum

Doppel-Vernissage für ein besonderes Jubiläum

WELS. Das Unternehmen Nöttling feierte 125 Jahre Firmengeschichte. In der alten Rahmenfabrik fand deswegen auch eine Doppel-Vernissage statt. ...

Tips - total regionalGerald Nowak
Bluatschink-Benefizkonzert in Wels bringt Spenden für soziale Projekte

Bluatschink-Benefizkonzert in Wels bringt Spenden für soziale Projekte

WELS. Das Charity-Familienkonzert mit Bluatschink im Alten Schlachthof war mit 300 Besuchern restlos ausverkauft und sorgte nicht nur für gute ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Freundesrunde in Steinhaus feierte vier 80er beim Hudernwirt

Freundesrunde in Steinhaus feierte vier 80er beim Hudernwirt

STEINHAUS. Einen regelrechten Geburtstagsreigen erlebte in den letzten Monaten eine Frühschoppenrunde beim Hudernwirt. Vom Juli bis in den September ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Erntedankfest in Sattledt stellte Wasser in den Mittelpunkt

Erntedankfest in Sattledt stellte Wasser in den Mittelpunkt

SATTLEDT. Das diesjährige Erntedankfest in Sattledt stand ganz im Zeichen des Wassers. Nach dem trockenen Sommer und den damit verbundenen Ertragseinbußen ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
80 Jahre Welser Wochenmarkt: Familie Fuchshuber feiert Jubiläum

80 Jahre Welser Wochenmarkt: Familie Fuchshuber feiert Jubiläum

WELS/OFFENHAUSEN. 80 Jahre Welser Wochenmarkt – und immer mit dabei: Familie Fuchshuber. Seit 1946 sind die Landwirte aus Offenhausen in Wels ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Erste Wimsbacher Feuerwehrler erhalten Zuschuss für LKW-Führerschein

Erste Wimsbacher Feuerwehrler erhalten Zuschuss für LKW-Führerschein

BAD WIMSBACH-NEYDHARTING. Im Vorjahr beschloss der Wimsbacher Gemeinderat einstimmig, dass Florianijünger einen Zuschuss zum C/E-Führerschein ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Weitere Beiträge