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WELS. Das VKB-Areal zwischen Kaiser Josef Platz und Rablstraße wird umgebaut. Bei den Ausgrabungen gab es wieder viele wertvolle Fundstücke, die nun an die Stadt weitergeschenkt wurden.

Archäologe Wolfgang Klimesch, VKB-Regionaldirektor Gerhard Reichl, Stadtrat Martin Oberndorfer, Renate Miglbauer, Stadtmuseum Wels (Foto: Eric Krügl)

„Dass wir als Bank die Statuette eines Handelsgottes auf unserem Grund gefunden haben, war für uns schon ein gutes Zeichen. Deshalb freut es uns nun sehr, wenn der Welser Merkur im Stadtmuseum eine nachhaltige Heimat findet. So wie wir als VKB-Bank in Wels seit knapp 100 Jahren unsere Heimat gefunden haben“, sagt Gerhard Reichl, VKB-Regionaldirektor Wels-  Innviertel. Renate Miglbauer, die Leiterin des Stadtmuseums: „Die Bedeutung vieler Funde liegt in ihrem Alter, das noch vor dem dritten Jahrhundert nach Christus anzusetzen ist. Aus der Zeit wissen wir noch relativ wenig. Die Ton-Statuette des Merkurs oder ein eher seltenes Bronze-Fundstück, das wahrscheinlich zu einer Tapferkeitsmedaille gehört hat, weisen darauf hin, dass in der Stadt wahrscheinlich Veteranen und Händler Wohnhäuser und Geschäfte mit gehobener Ausstattung hatten.“ 

Geleitet wurden die archäologischen Ausgrabungen, die neben den normalen Bautätigkeiten durchgeführt wurden, vom Archäologen Wolfgang Klimesch.

Gefunden, sorgfältig geputzt und fachgerecht katalogisiert wurden die Artefakte aus der Römerzeit bei den archäologischen Ausgrabungen auf der Baustelle der VKB-Bank am K.-J.-Platz. Diese fanden mit der Schenkung und der Übergabe eines Ausgrabungsberichts ihr Ende. Die Bauarbeiten am VKB-Areal gehen aber weiter. Der erste Teil des Bauprojekts wird 2023, der zweite Anfang 2024 abgeschlossen sein.


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