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WELS. Vor zehn Jahren eröffnete das Tageszentrum für Obdachlose oder von Wohnungslosigkeit betroffene Personen in der Salzburgerstraße/Kalvarienberggasse.

Der Vorstand beim Tageszentrum (Foto: privat)
Der Vorstand beim Tageszentrum (Foto: privat)

Es war ein Meilenstein für Wels, als dieses Zentrum eröffnete. Dieses kostenfreie und niederschwellige Angebot hatte sofort viel Zulauf. Das zeigt leider auch die prekäre Situation von vielen Menschen, die sich in den vergangenen Jahren bedingt durch Pandemie und Teuerungen weiter verschärft hat. Es gibt Frühstück und eine warme Mahlzeit für Obdachlose oder von Wohnungslosigkeit betroffene Personen. „Wir hatten doppelt so viele Besucher wie geplant“, erinnert sich Geschäftsführerin Bettina Reichhold. Von Anbeginn war das Angebot sehr nachhaltig, was das Essensangebot betrifft. Die Spender mussten nicht Lebensmittel wegschmeissen und es gab gesunde Ernährung. Auch das Social Cooking, bei dem sich Firmen oder auch Privatpersonen einen Tag lang in den Dienst der guten Sache stellen kam gut an.

Es bietet die Möglichkeit zum Aufenthalt, zur Hygiene und zur Ernährung. Zwischenmenschliche Kontakte können hier gepflegt werden. Dazu kommt ein niederschwellige Möglichkeit für Beratung. In den vergangenen Jahren kamen neue Angebote dazu. Beispielsweise existiert ein abgeschlossener Raum mit Zugang nur für Frauen eventuell mit Kindern, um zur Ruhe zu kommen. Während der Corona-Pandemie und den Lockdowns stellte das Team immer flexible Möglichkeiten auf, um mit den Gästen in Kontakt zu bleiben. Das Tageszentrum ist 365 Tage im Jahr geöffnet. Montag bis Samstag: 9 bis 17 Uhr; Sonn- und Feiertag: 10 bis 14 Uhr.


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