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BUCHKIRCHEN. Wenn am ersten schönen Maiwochenende Buchkirchens Poolbesitzer ihre Schwimmbecken befüllen, dann stoßen die Wasserpumpen alljährlich an ihre Grenzen und fallen in eine Störung. Nicht weil zu wenig Wasser da ist, sondern weil der Druck nicht ausreicht.

Das Befüllen der Buchkirchner Schwimmbecken setzte die Gemeinde wie jedes Jahr in Alarmstimmung. (Foto: oberoesterreichische nachrichten/volker weihbold)

Es war keine große Überraschung für die Verantwortlichen: An den ersten schönen Tagen im Mai fiel, wie schon in den Jahren davor, der Druck in der örtlichen Wasserleitung dramatisch ab. „Alles lassen ihre Pools ein und wir haben einfach kein Reservoir für Trinkwasser“, kennt Bürgermeister Nikon Baumgartner den Grund dafür. „Da ist dann plötzlich der dreifache Wasserverbrauch da und die Pumpen gehen in Störung, weil zu wenig Wasser nachkommt“, erklärt Baumgartner.

Nur mehr nachts einlassen

Der dringenden Aufforderung an die Bevölkerung, sich vor der Poolbefüllung bei der Gemeinde zu melden, um den Zeitpunkt abzustimmen, kommen kaum Bürger nach. Deshalb folgte nun ein eindringlicher Aufruf auf der Gemeindehomepage, dass durch die aktuell vermehrten Poolbefüllungen im Gemeindegebiet Buchkirchen „ALLE Alarmsysteme bei den Drucksteigerungen anschlagen und es droht die Wasserversorgung im gesamten Gemeindegebiet zu kollabieren!!! Daher werden Sie als Gemeindebürger und Gemeindebürgerin aufgefordert, SOFORT die Poolbefüllung zu unterbrechen bzw. einzustellen und diese erst wieder in den Nachtstunden von 22 bis 5 Uhr fortzusetzen!!!“ (sic)

Hochbehälter in Planung

Bis die Bauhofmitarbeiter eingreifen können, dauert es und dann noch einmal ein paar Stunden, bis sich der Wasserdruck wieder stabilisiert hat. „Und bei einem halben Bar Wasserdruck unter der Dusche zu stehen und sich Shampoo rauswaschen zu müssen, ist nicht lustig“, weiß der Bürgermeister und arbeitet an einer Lösung des Problems. „Ein Hochbehälter ist in Planung und wir schauen gerade, dass wir die Finanzierung hinbekommen. Wenn wir dann einen Tagesbedarf an Speicher haben, dann ist das alles nicht mehr so dramatisch“, so Baumgartner.


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