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WELS. Georg Kransteiner hat einen Leserbrief an die Tips Redaktion gesandt. Er beschäftigt sich mit Wahlbeteiligungen.

Georg Kransteiner wandte sich an die Tips-Redaktion. (Foto: Tips)
Georg Kransteiner wandte sich an die Tips-Redaktion. (Foto: Tips)

Diese Frage stellt sich mir, wenn ich die Beteiligung bei der Wahl des Bürgermeisters in Pichl/Wels und die Volksbefragung in Kematen/Innbach anschaue. Zur Bürgermeisterwahl in Pichl gingen nur zwei Drittel, zur Volksbefragung in Kematen nicht einmal die Hälfte der Bürger. Das ist eine beschämende Ignoranz der Demokratie.

Während in Diktaturen - Beispiel Russland - Menschen Ihre Freiheit, oder sogar ihr Leben für freie Wahlen riskieren, nehmen viele Bürger bei uns ihr Wahlrecht nicht wahr. Freie Wahlen sind die Grundlage der Demokratie. Diese Menschen wollen zwar die Vorteile der Demokratie genießen, sind aber zu bequem zur Wahl oder Volksabstimmung in ihrer Gemeinde zu gehen. Hier standen nicht Unbekannte in Wien zur Wahl, sondern der ortsansässige Bürgermeister. Es war auch nicht über ein fernes Großprojekt abzustimmen, sondern über ein Projekt in der eigenen Gemeinde

Vielen Gemeindebürgern ist offensichtlich egal, was in ihrer Gemeinde geschieht. Das Wahlrecht ist Grundlage der Demokratie und ein hohes Gut, das es zu erhalten gilt. Dazu zählt auch die Teilnahme an Wahlen


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