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WELS. Am 28. April 1945, nur wenige Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges, wurden zwölf Mitglieder der Welser Widerstandsgruppe im Konzentrationslager Mauthausen ermordet – als letzte Opfer der dortigen Vergasungen. 80 Jahre später erinnerte eine Gruppe von Schülern aus der HAK Wels an ihren Mut und ihr Opfer, das sie für Freiheit und Menschenwürde brachten.

Schüler der zweiten Klassen legten am Gedenkstein Rosen nieder. (Foto: HAK)
Schüler der zweiten Klassen legten am Gedenkstein Rosen nieder. (Foto: HAK)

Zu einem Zeitpunkt, als in Wien bereits am 27. April eine neue Regierung unter Bundeskanzler Karl Renner angelobt worden war und das Ende der NS-Herrschaft unmittelbar bevorstand, bezahlten diese mutigen Männer und Frauen ihren Widerstand gegen das Regime mit dem Leben. Nur eine Woche später, am 5. Mai 1945, wurde das Lager Mauthausen von amerikanischen Truppen befreit.

Und dennoch zahlten diese mutigen Menschen für ihren Widerstand gegen Terror und Unrecht mit dem Leben. Unter ihnen war auch Karl Loy, der damalige Leiter der Arbeiterkammer Wels.

Rose niedergelegt

Gerade in einer Zeit, in der Werte wie Demokratie, Menschenrechte und Zivilcourage nicht selbstverständlich sind, wurde den Schülern der 2BHK und 2DHK bewusst gemacht, wie wichtig es ist, wachsam zu bleiben und Verantwortung zu übernehmen. Im Unterricht wurde über die Bedeutung des Widerstands damals und die Herausforderungen heute diskutiert und schließlich legten die Jugendlichen am Gedenkort für die Welser Widerstandsgruppe eine Rose nieder – in stillem Dank und Respekt für die insgesamt 42 Menschen, die ihr Leben im Kampf gegen Unterdrückung und Gewalt verloren.

„Ihr Mut lebt weiter in unserem Erinnern – und in unserem Handeln. Denn Gedenken heißt nicht nur zurückschauen. Gedenken heißt, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen“, betont die HAK-Pädagogin Rosemarie Brachinger.


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