Welser FH-Studenten bauten Brücken in Hinterstoder
WELS. Architektur und Bauingenieurwesen gehören untrennbar zusammen. Am Campus Wels der FH Oberösterreich wird diese Zusammenarbeit bereits ab dem ersten Semester gelebt. 54 Studienanfänger und fünf Lehrende starteten mit einem dreitägigen Workshop auf der Edtbauernalm in Hinterstoder ins Studium.

Dabei stand die Praxis im Mittelpunkt: In gemischten Teams entwarfen und bauten die Studierenden filigrane Brückenmodelle, die anschließend Belastungstests bestehen mussten. Eine weitere Herausforderung war der Bau einer fünf Meter langen, begehbaren Brücke. Auch Naturgefahren und geologische Grundlagen standen auf dem Programm.
Das „Welser Modell“
Hinter dem gemeinsamen Studienstart steckt das sogenannte „Welser Modell“. Die Studiengänge Architektur und Bauingenieurwesen verfügen über ein gemeinsames erstes und ein weitgehend identes zweites Semester. Das ermöglicht einen flexiblen Studienwechsel. Wer zusätzliche Lehrveranstaltungen absolviert, kann nach dem Bachelor mit nur zwei weiteren Semestern auch den zweiten Abschluss erwerben. „Gute Architektur und fundierte Ingenieurskunst entstehen nicht nacheinander, sondern im ständigen Dialog“, betont Architektur-Studiengangsleiter Khaled Saleh Pascha.








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