Stadionfrage: Welser Volkspartei will Gleichbehandlung und fordert Kündigung der Pachtverträge
WELS. Man will sich doch wieder an einen Tisch setzen, um für einen Bundesliga Aufstieg des WSC eine Lösung in der FC Wels Arena in Wimpassing zusammenzubringen. Doch wird auch an einem Umzug nach Schwanenstadt gebastelt. Die Volkspartei spricht sich für die Kündigung beider Pachtverträge aus.

Fraktionsobmann Markus Wiesinger: „Die Diskussion beschäftigt die Stadt nun schon seit Jahren. Leider ist es nicht möglich gewesen eine Lösung zu finden. Daher ist für die ÖVP Wels die Kündigung beider Pachtverträge (von WSC Hertha und FC Wels) ein logischer nächster Schritt. Nur so ist eine zukunftsfitte Lösung im Sinne des Welser Fußball möglich.“ Man kann nicht beide Stadion bundesligatauglich machen und will keinen Verein bevorzugen: „Mit einer Kündigung ist die Stadt Wels und beide Vereine gezwungen eine Lösung im Sinne des Sportes zu finden. „Alle Beteiligten beteuern immer wieder im Sinne des Nachwuchses und des Sportes agieren zu wollen. Leider gewinnt man als Beobachter den Eindruck, dass es darum schon lange nicht mehr geht. Ich appelliere an alle Beteiligten im Sinne des Sportes zu agieren und gemeinsam eine Lösung zu finden,“ betont Wiesinger.
Umzug nach Schwanenstadt
Auch wenn es jetzt wieder heißt, dass weiter verhandelt wird, ist das Thema Umzug nach Schwanenstadt weiter ein Thema. WSC Hertha hat den Vereinssitz von der Kopernikusstraße in die Franz Dopplerstraße verlegt. Damit ist man innerhalb des 20 Kilometer Radius, den die Bundesliga vom Spielort einfordert. Die Zeit drängt. Denn im März müssen die Lizenzunterlagen abgegeben werden.
Am Dienstag, 4. Februar, um 19 Uhr gibt es in der Huber-Arena in Wels Wimpassing einen Informationsabend seitens der Stadt.


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