„Auf Hawaii gelten einfach andere Gesetze“: Traum ging in Erfüllung
WALLERN/WELS. Es war kein einfaches Rennen für Michael Thallinger. Doch nach 11 Stunden, 18 Minuten und 22 Sekunden erfüllte sich sein Lebenstraum. Der gebürtige Welser überquerte die Ziellinie bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii.

3,8 Kilometer Schwimmen im offenen Meer, dann 180 Kilometer Radfahren und zum Abschluss ein Marathon. Das sind die Distanzen beim Ironman. „Auf Hawaii gelten einfach andere Gesetze“, erzählt der AK 55 Athlet. Zur Hitze kam enorme Luftfeuchtigkeit dazu. Am Vortag hatte es noch dazu geregnet. So erwischte es viele Athleten beim Laufen, die kollabierten. „Ich bin es eher dosiert angegangen. Schwimmen und Radfahren haben sehr gut funktioniert. Beim Laufen ging ich kein Risiko ein“, erinnert sich der Athlet. In der Vorbereitung war ein geregeltes Lauftraining nicht möglich: „Ich hatte immer wieder Knieschmerzen. Schwimmen und Radfahren ging immer. Aber Laufen war wenig möglich“, erzählt Thallinger.
Oberstes Ziel: Die Finish-Linie
„Es ist ein Privileg, bei dieser Veranstaltung ein Teil davon zu sein - oberstes Ziel natürlich die Finish-Line zu erreichen. Die Endzeit spielt da nur eine untergeordnete Rolle“, ist der Ironman überzeugt. Auf Hawaii verbrauchte Iron-Mike während des Wettkampfes sage und schreibe zwölf Liter Flüssigkeit und rund 8.500 Kilokalorien. Die Hydration, die richtige Verpflegung und die Kühlung des Körpers spielten ebenso eine enorme Rolle. Aber auf der Ziellinie war alles vergessen.








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