Messe Jugend und Beruf: „Nicht jammern, sondern tun“
WELS. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Übertragen auf die Messe „Jugend und Beruf“, bei der es um Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche geht, stellt sich Eurothermen-Chef Markus Achleitner auch den Fragen nach einer Lehrlingskrise und stellt fest: „Die Lehrlinge sind heute genauso gut wie vor 20 Jahren. Nur ihre Zahl hat in den vergangenen 15 Jahren um ein Drittel abgenommen.“

„Wir jammern nicht, dass es schwer ist, Lehrlinge zu finden, sondern wir tun etwas“, meint Achleitner beim Messeeingang am Eurothermenstand. Das Tun heißt beispielsweise einen „Tag der Lehre“ in den drei Eurothermen-Standorten Bad Ischl, Bad Hall und Bad Schallerbach am 16. Jänner 2016. Mit der „Eurothermen-3-Stufen-Lehre“ werden die Lehrlinge neben der fachlichen Ausbildung im Betrieb und der schulischen Ausbildung in der Berufsschule auch bereits ab dem ersten Lehrjahr in der „Eurothermen-Akademie“ trainiert und bekommen so etwaig fehlendes oder zusätzliches Know-how vermittelt. Als Bestätigung der Top-Qualität der Eurothermen-Lehre dienen auch die vielen Preisträger bei den Landes- und Staatsmeisterschaften. „In den letzten 10 Jahren haben die Eurothermen 220 Lehrlinge ausgebildet, damit sind wir die größte Tourismus-Kaderschmiede Oberösterreichs“, sagt Achleitner. Nach der Lehre empfiehlt er den Jugendlichen in die weite Welt zu gehen: „Wir freuen uns, wenn sie später als Führungskräfte wieder zu uns zurückkommen.“
Messe „Jugend und Beruf“
Mit rund 75.000 Besuchern ist die Messe wiederum ein Erfolg. Wichtig ist, dass die Jugendlichen, aber auch die Eltern, Informationen aus erster Hand bekommen. Die Gespräche mit aktiven Lehrlingen, Schülern und Studierenden liefern wertvolle Tipps für die weitere Berufswahl und Ausbildungsmöglichkeiten.


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