„Stadtplanung und Verkehrsressort müssen näher zusammenrücken“
WELS. Es ist kein leichtes Amt, das Klaus Hoflehner übernommen hat. Er ist der offizielle Verkehrsreferent neben rund 60.000 inoffiziellen. Wie will er nun sein Amt anlegen? Es gibt zwei grundsätzliche Ansätze.

“Stadtplanung und Verkehrsressort müssen näher zusammenrücken. Das ist unbedingt notwendig“, umschreibt Hoflehner den ersten seiner Ansätze. Der zweite ist ebenfalls generell angelegt. „Ich bin Verkehrsreferent. Das bedeutet, ich bin für Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer, öffentlichen Nahverkehr, Kinder, Erwachsene, Senioren und so weiter zuständig. Das heißt aber auch, dass es viele Möglichkeiten gibt - und nicht nur eine - sich durch die Stadt zu bewegen. Die verschiedenen Möglichkeiten möchte ich aufzeigen und auch so gestalten, dass es leicht und schnell möglich ist, sich im Stadtgebiet zu bewegen“, meint Hoflehner. „Ich selbst bin ja zu Fuß, mit dem Auto, Bus, Fahrrad unterwegs.“
Brennpunkt Kaiser-Josef-Platz
Am Kaiser-Josef-Platz steht viel an. Jede Fraktion betonte im Wahlkampf hier etwas tun zu wollen. „Es schwirren ja viele Projekte durch die Gegend, die unterschiedlichste Auswirkungen haben. Die müssen wir in unsere Planungen miteinbeziehen. Jede Reaktion bringt eine Gegenreaktion. Das ist nicht wirklich neu. Aber bevor Fakten geschaffen werden, muss man sich alles genauansehen“, ist Hoflehner überzeugt und lässt nun offen, ob die Busdrehscheibe am KJ bleibt oder nicht. „Im Jänner gibt es wieder Gespräche mit den deutschen Experten, die sich gerade den öffentlichen Verkehr in Wels ansehen.“ Apropos Gespräche: Die laufen derzeit auch wegen des Parkdecks am Bahnhof. „Es geht um die Verteilung der Errichtungskosten und auch des Betriebes“, so der Verkehrsreferent, der auch die S-Bahn-Anbindung an die Landeshauptstadt in den nächsten Jahren weiter forcieren will.<


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