Vom regionalen Hanfseiler zum internationalen Konzern
WELS. Als Jakob Teufelberger mit seiner Hanfseilerei in Bad Wimsbach startete war Globalisierung kein Thema. Auch nicht Telefon oder Eisenbahn. Das war 1790. 225 Jahre später hat sich alles grundlegend verändert und aus der regionalen Hanfseilerei ist ein Globalplayer geworden.

Im Museum Angerlehner feierte das Unternehmen diese Erfolgsgeschichte. Neben der Vorstellung der Chronik, war ein weiteres Highlight die „Next Generation“ – die Lehrlinge – , die ihre Vorstellungen von der Zukunft präsentierten und Vorstand Florian Teufelberger mit einem selbstgebauten Tisch aus Teufelberger Produkten überraschten. Vorstand Florian Teufelberger „Unsere Mitarbeiter sind ein unverzichtbarer Teil und wichtige Gestalter dieser langen Erfolgsgeschichte, die wir weiter schreiben, für die Zukunft entwickeln und mit immer neuem Leben erfüllen – auch für die nächsten 225 Jahre“. Mit Hanfseilen, die in der Landwirtschaft und Salzschifffahrt zum Einsatz kamen, war das Unternehmen erfolgreich. Als Anfang des 20. Jahrhunderts Stahl und Kunststoff aufkamen, nutzte das Unternehmen sein Wissen und wagte den Schritt, sich neuen Herausforderungen zu stellen. So wurde 1917 das erste Stahlseil, in den 50-er Jahren das erste Kunstfaserseil und später 1965 das erste Kunststoffumreifungsband produziert. Heute sind die Seile und Umreifungsbänder von Teufelberger vielfältig im Einsatz, zum Beispiel auf Kranen auf Hochseeölplattformen, in der Personenabsturzsicherung, auf Segelyachten oder zur Transportsicherung.


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