Neuausrichtung des Welios soll bis Jahresende fixiert sein
WELS. Nach Masterplänen stehen derzeit Rechtsgutachten hoch im Kurs. Eines betrifft das Welios beziehungsweise einer potenziellen Betriebseinstellung ohne Rückzahlung der EU-Fördergelder.

Die FPÖ-ÖVP-Koalition hat in einer Presseaussendung die weitere Vorgehensweise dargelegt. Die Finanzierung seitens der Stadt ist bis Ende 2017 gesichert. Bis Ende 2016 soll die Zukunft des Hauses geklärt sein. „Wels als Stadt der Forschung benötigt einen perfekt ausgebauten technischen FH-Standort. Das Welios würde sich als neues Fachhochschul-Lehrgebäude gut anbieten“, legt FP-Bürgermeister Andreas Rabl eine Schiene in Richtung FH. Ähnlich sieht es VP-LAbg. Peter Csar: „Eine Kostenreduzierung ist mit einer Verstärkung der FH möglich. Gespräche mit der Fachhochschule sollen weitergeführt und intensiviert werden.“ Was auch derzeit passiert, gemeinsam wird mit dem Land, der Fachhochschule und der Stadt diskutiert, inwieweit eine Einmietung von unterschiedlichen Bereichen möglich ist.
Was eine Nicht-Rückzahlung der EU-Fördergelder (bisher 4.680.500 Euro) anbelangt, sieht Rabl gute Chancen. Das Rechtsgutachten kommt unter anderem zum Ergebnis, dass eine Betriebseinstellung nach fünf Jahren auch ohne Rückzahlung der Förderung vertraglich vorgesehen und damit rechtlich vertretbar sein kann. Diese Vertragsbestimmung hat den Zweck, einer Gebietskörperschaft nicht den Weiterbetrieb einer extrem verlustbringenden Einrichtung für die gesamte Vertragsdauer von 15 Jahren vorzuschreiben.


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