Verunsicherung oder Sicherheit: Grüne kritisieren Inseratenflut
WELS. Die Grünen haben an FP-Vizebürgermeister Gerhard Kroiß eine Anfrage gerichtet, wieviel Geld er für Öffentlichkeitsarbeit in seinem Bereich ausgegeben hat. Nach der Antwort spart Gemeinderätin Stefanie Rumersdorfer nicht mit Kritik.

„Insgesamt wurden vom Sicherheitsressort 28.616,57 Euro für Öffentlichkeitsarbeit ausgegeben, davon mehr als 26.000 Euro für Werbung, der Rest für kostenlos verteilte Taschenalarme. Der politische Schwerpunkt der Bürgermeisterpartei ist deutlich erkennbar: Sparen im Kultur- und Sozialbereich steht einem Geldausgeben für Sicherheitsmaßnahmen oder besser für Verunsicherungsmaßnahmen gegenüber“. 7091,29 Euro wurden in Inserate zur Videoüberwachung ausgegeben. Die Inserate für „Sicherheit im Freibad und Ordnungswache“ schlugen sich gar mit 9028,62 Euro zu Buche. Filmspots für Kino und Infoscreens, die ebenfalls in erster Linie Stadtwache und Videoüberwachung anpriesen, kosteten 4920 Euro, rechnen die Grünen vor.
Konter von Kroiß
Für den angesprochenen Kroiß sind die Kosten gerechtfertigt: „Viele Welser wollten nach vielen Vorkommnissen wissen, was wir im Freibad, Innenstadt für die Sicherheit machen. Deswegen haben wir mit Inseraten informiert. Die Kritik der Grünen kann ich nicht nachvollziehen“.


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