„Die Menschen sparen, um sich Reserven anzulegen“
WELS. Mit der Bilanz 2016 ist die Geschäftsleitung der Raiffeisenbank zufrieden. Mit 1.033.000.000 Euro überschritt die Bilanzsumme erstmals die Milliardengrenze. Damit ist man nun auf Platz eins aller selbstständigen Raiffeisen-Banken.

Günter Stadlberger und Wolfgang Riedl sind zufrieden. Das Geschäft hat sich gut entwickelt. In der langen Geschichte der Raiffeisenbank Wels ist es das drittbeste Jahr bei Spareinlagen: „Das zeigt einmal mehr, dass Sparen nichts mit Zinsen zu tun hat. Die Menschen sparen, um sich Reserven anzulegen“, ist Stadlberger überzeugt. Die Finanzierungsleistung der Raiffeisenbank Wels stieg im Jahr 2016 auf rund 811 Millionen Euro: „In Summe ist dies ein Anstieg um 5,4 Prozent. Diese erfreuliche Entwicklung resultiert aus der gleichmäßigen Steigerung über alle Branchen und Zielgruppen“, so die Geschäftsleitung.
Besonders stolz ist die Führung auf die neue Bankenstelle Wels-Gartenstadt: „Wir investieren in unsere Filialen“.Dazu kommt das Wohnprojekt in der Gabelsbergerstraße. Das alles und noch viel mehr kommt bei den Kunden gut an. In einer Umfrage setzten die Kunden die Bedeutung eines persönlichen Ansprechpartners an die erste Stelle, gefolgt von Schnelligkeit (bei Kreditvergabe), dem Kundenverständnis, der Eigenständigkeit der Bank sowie der Sicherheit (gute Eigenkapital-Ausstattung).
Ein Wermutstropfen bleibt. Stadlberger ist über einen Brief, den das Institut im Jänner erhalten hat, sauer: „Die gute Laune über die Bilanz war schnell weg. Durch die Neuorganisation der Bankenabgabe werden jetzt auch wir zur Kasse gebeten“,. Einmalig stellte der Finanzminister 305.000 Euro in Rechnung. Künftig müssen 48.000 Euro pro Jahr als Stabilitätsabgabe zur Seite gelegt werden.


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