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WELS. Bürgermeister Andreas Rabl streut seinen Spitzenkandidatinnen für Wels-Stadt und Wels Land Rosen: „Wir holen hier zwei starke Frauen vor den Vorhang“. Und für den Spitzenkandidaten Wahlkreis Hausruck, Bürgermeister Wolfgang Klinger, bescheinigt er „höchste Wirtschaftskompetenz“.

Andreas Rabl, Sandra Wohlschlager, Claudia Mayer, Wolfgang Klinger
Andreas Rabl, Sandra Wohlschlager, Claudia Mayer, Wolfgang Klinger

Der nimmt das Lob umgehend auf: „Wie man sieht ist dort wo freiheitliche Bürgermeister arbeiten der Erfolg groß“. In Wels wird endlich wirkungsvoll Gemeindepolitik gemacht, meint Klinger. „Gaspoltshofen ist nur dauerhaft keine Abgangsgemeinde, weil wir 7,5 von 16 Planposten nicht besetzt haben“. Deswegen will er auch den Staat erheblich verschlanken. Klinger forciert den dreispurigen Ausbau der A25 und A9. Dazu will er den sanften Tourismus in der Region Hausrück fördern, sowie die ländlichen Strukturen erhalten und die Kleinbauern stärken.

Als Listenerster auf regionaler und auch auf Landeseben ist sein Einzug in den Nationalrat nur Formsache.

Für die beiden Kandidatinnen Sandra Wohlschlager (Wels) und Claudia Mayer (Wels-Land) wird es ungleich schwieriger. Als Listenvierte und Fünfte braucht es viele Vorzugsstimmen. Aber durch Umschichtungen, mögliche Regierungsbeteiligung und so weiter ist in der Legislaturperiode noch einiges möglich. Beide Kandidatinnen rücken  die Bildungs- und Familienpolitik in den Vordergrund. Wohlschlager: „Die beste Form der Kinderbetreuung ist noch immer die eigene Familie.“ Für Mayer ist die Aufwertung des Lehrberufes wichtig, wie der Erhalt der bestehenden Schultypen: „Die Neuen Mittelschulen müssen wieder aufgewertet werden“.


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