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WELS. In der Stadt wird fleißig wahlgekämpft. Auch die Grüne Spitzenkandidaten für Oberösterreich, Ruperta Lichtenecker, war unterwegs. Ihr Fokus liegt auf Wirtschaft und Digitalisierung.

Die Grünen auf Tour in der Welser Innenstadt Foto: Die Grünen
Die Grünen auf Tour in der Welser Innenstadt Foto: Die Grünen

Gemeinsam mit Vertretern der Grünen Gemeinderatsfraktion und der Grünen Wirtschaft ging es durch die Welser Innenstadt und Geschäfte. Die Forderungen sind klar: Weniger Bürokratie für die Unternehmer: „Hier wird nur die Leidenschaft gerade der Kleinen gebremst. Der Selbstbehalt für Unternehmer muss weg. Genauso wie die Krankenstandszahlung erst ab dem 27. Tag. Das muss viel früher beginnen“, sagt Lichtenecker. Das Arbeits- und Sozialrecht braucht ein Update und neue Spielregeln. Dabei sind Fairness und die Rechte der Arbeitnehmer zu sichern.

Ihr Hauptsteckenpferd ist aber die Digitalisierung: „Es braucht eine digitale Agenda 2025. Klein und Mittelbetriebe gehören dringend im Bereich Digitalisierung gefördert und unterstützt“. Österreich hinkt derzeit bei der Digitalisierung der Spitzengruppe hinterher: Besonders großen Aufholbedarf gibt es bei der Verfügbarkeit und Nutzung von schnellem Breitbandinternet – in beiden Bereichen liegt Österreich am untersten Ende der EU-Vergleichsgruppe. „Es muss hier sehr schnell etwas geschehen“, fordert die Kandidatin und weiter: „Digitale Kompetenz wird zur Schlüsselkompetenz und ist die Basis für unsere Lebens- und Arbeitswelt von morgen“.

Es braucht die flächendeckende und rasche Implementierung von Hochleistungsinternet, insbesondere auch im ländlichen Raum. Es geht um den Aufbau eines österreichweiten Betreuungsnetzwerks und Schulungsangebots, um alle Menschen in Österreich am Digitalen Wandel teilhaben zu lassen.


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