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WELS/WELS-LAND. Mit Klaus Lindinger (ÖVP), Petra Wimmer und Eva Maria Holzleitner (beide SPÖ) haben es drei Kandidaten aus dem Raum Wels fix in den Nationalrat geschafft. Spannend ist es noch bei den Freiheitlichen. Es kommt darauf an, ob sie Teil der neuen Regierung werden und wer einen Ministerposten bekommt.

Klaus Lindinger, ÖVP. Foto: Alfred Haslinger
  1 / 3   Klaus Lindinger, ÖVP. Foto: Alfred Haslinger

Fischlhamer ÖVPler im Nationalrat

4051 Vorzugsstimmen hat der neue VP-Bezirksparteiobmann von Wels-Land, Klaus Lindinger, bekommen. Auf dem Listenplatz zwei der Wahlkreisliste Hausruckviertel wird der 29-jährige Fischlhamer am 9. November für den Nationalrat angelobt werden. Die Vorzugsstimmenregelung der ÖVP brachte zwar keine Veränderung bei der Reihung, aber das Wahlergebnis sichert zwei Grundmandate im Hausruckviertel. Die frühere Landtagsabgeordnete Doris Schulz soll Bundesrätin werden.

Zwei Damen der SPÖ

Für die SPÖ werden die Welser Spitzenkandidatin Petra Wimmer (Platz eins Wahlkreis Hausruckviertel) und Eva Maria Holzleitner aus Wels (Platz eins der Landesliste) im Nationalrat sitzen. Wimmer konnte insgesamt über 2000 Vorzugsstimmen für sich erreichen. „Das hat es schon lange nicht mehr gegeben, dass Wels zwei Nationalrätinnen hat“, freut sich Bezirksgeschäftsführer Mato Simunovic.

Kein Freiheitlicher aus Welser Raum

Anders sieht es bei der FPÖ aus. Nur Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner aus Steinhaus konnte sich aufgrund der Vorzugsstimmen (gesamt 10.008) ein Direktmandat sichern. Aus dem FPÖ-Büro in Wels heißt es aber, er bleibe in Oberösterreich. Sandra Wohlschlager aus Wels (Platz vier Hausruckviertel und Platz zehn Landesliste), Claudia Mayer aus Thalheim (Platz fünf Hausruck, Platz 17 Land), Michael Fischer aus Marchtrenk oder Ulrike Schmeitzl aus Stadl-Paura haben es nicht in den Nationalrat geschafft. Für Wohlschlager (sie hat insgesamt 958 Vorzugsstimmen) lebt aber die Chance des Nachrückens im Lauf der Legislaturperiode, etwa nach Mandatszurücklegungen von Nationalräten, die in eine mögliche schwarz-blaue Regierung geholt werden.


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