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WELS. 150 Jahre Hauser lautete die Einladung. Es war aber ein zweiteiliges Fest. Denn das Hotel in der Bäckergasse feierte den 80 Geburtstag und der Seniorchef den 70.iger Grund genug mit dem Jubilar und seiner Nachfolgerin Sophie Schick zu reden.

Sophie Schick und Edi Hauser vor ihrem Hotel
Sophie Schick und Edi Hauser vor ihrem Hotel

„Wir wollten damals etwas verändern, wie wir den Betrieb übernommen haben. Wir wollten kreativ. Wir hatten eine Mission und ein Vision“, erinnert sich Edi Hauser an seine Anfänge in den 1970iger Jahren zurück. Die Vision war es das Hotel zu öffnen und alles umzudrehen. Mit der Bar in der Alten Remise hat es begonnen. Dann kamen Eissalon und Weindorf dazu: „Ich ließ mich nicht beirren und bin meinen Weg gegangen. Durch viele Freunde aber auch Feinde bin ich stark geworden“, sagt Hauser. Die Entscheidung Hotel und Gastronomie zu trennen fiel nicht leicht: „Aber es war richtig. Wir haben geschaut, was die anderen machen. Es war schnell klar, wir müssen anders sein und auf Individualität setzen. In einem Stadthotel wollen die Menschen hinaus. Da braucht es bei uns keine Gastronomie. Es braucht aber ein funktionierendes Umfeld mit guten und tollen Mitarbeitern, die wir haben und ein Stadt, die nicht nur die Wirtschaft interessant. Wir haben auch für Touristen etwas zu bieten. Man muss es nur vermarkten wollen“, meint Hauser.

Seine Tochter, Sophie Schick, ist die neue Hausherrin und setzt die Tradition fort. Gelernt und gearbeitet hat sie in Top Häusern im In- und Ausland: „Ich habe mir alles angesehen und meine Liebe zu dem Beruf ist noch größer geworden“. So wird weiter auf Qualität und Individualität gesetzt. Dazu kommen immer wieder Veranstaltungen aus dem kulturellen aber auch sozialen Bereich, die das Haus öffnen. Die Bar hat sieben Tage die Woche offen und ist ein Ort für die Kommunikation. Die ist Schick nicht nur mit den Gästen, sondern mit den Mitarbeitern wichtig. „Wenn sich alle wohlfühlen, dann sind wir auf dem richtigen Weg. Daran arbeiten wir“.


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