Schluss mit lustig: „Wir lassen uns vieles nicht mehr gefallen“
MARCHTRENK. Bei vielen Gelegenheiten wird nicht nur in der Stadt die dynamische Entwicklung der Stadt betont. Das stößt bei Bürgermeister Paul Mahr (SP) zwar auf Genugtuung. Aber Paul Mahr ist eigentlich sauer: „Wir lassen uns vieles nicht mehr gefallen.“

Trotz der Entwicklung mit vielen Spatenstichen, neuen Arbeitsplätzen und positiver Stimmung in der Bevölkerung hat das Stadtoberhaupt das Gefühl, dass berechtigte Anliegen der Marchtrenker nicht wirklich ernst genommen werden. „Wir lassen uns vieles nicht mehr gefallen. 2018 werden wir mit Aktionen auf die offensichtlichen Benachteiligungen aufmerksam machen.“
Lärmschutz Autobahn
Bis zur Stadtgrenze von Wels und beginnend mit dem Ortsgebiet von Pucking schützen sechs hohe Lärmschutzwände die dortige Bevölkerung, nur in Marchtrenk passiert seit Jahren nichts. „Ich bekam auch von der Asfinag die Antwort, dass die Lärmschutzwände bei uns klein und kaputt sind. Wenn man es schon weiß, warum ändert man es nicht gleich?“
Endlosgeschichte B1
Die Stadt pocht auf eine zeitgemäße und daher nahezu kreuzungsfreie Straße. Durch die sehr positiven Erfahrungen der zwei leistungsstarken Kreisverkehre ist eine analoge Ausführung in den weiteren Marchtrenker Anschlussstellen die richtige Alternative, ist Mahr überzeugt. „Wir können es uns nicht leisten, jährlich 5,7 Millionen Euro an Staukosten in der Region Linz-Wels zu vergeuden. Infrastruktur-Landesrat Steinkellner hat erkannt, dass hier etwas gemacht werden muss, und dem Ausbau entsprechende Priorität zuerkannt. Aber ich erwarte mir auch vom Wirtschaftsreferenten Strugl einiges. Bei Eröffnungen, Spatenstichen auch in Marchtrenk wird immer davon gesprochen, dass man Oberösterreich nach vorne bringen will. Dazu braucht es auch die Infrastruktur. Die B1 ist die Lebensader. Warum wird hier weiter gewartet und gewartet? Wir werden im Frühjahr weiter Aktionen planen und auf den untragbaren Zustand in Marchtrenk aufmerksam machen“, so der Bürgermeister.
Der Rübenplatz
Beim künftigen Ausbau der ÖBB-Westbahnstrecke überraschten die zuständigen Beamten Marchtrenk damit, dass der künftige Zuckerrübenplatz anstelle von Hörsching-Bahnhof in Marchtrenk entstehen soll. „Mehr als 50.000 Quadratmeter bester Acker- und Teeanbauflächen sollen für immer versiegelt und unbrauchbar werden – ein klares Nein von Seiten der Stadt gegen wieder einen großen Widersacher“, zeigt sich Mahr kämpferisch.
Schulen
Es wird weiter in die Volksschule investiert: „Wir werden das tun müssen, weil sich Marchtrenk gut entwickelt und die Schülerzahlen steigen. Aber auch hier verlangen wir mehr Unterstützung“, fordert Mahr. Und weiter: „Durch die immense wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre ist der Schrei nach Fachkräften in der besten Region Oberösterreichs natürlich sehr laut. Weshalb erst nach 2028 vielleicht hier ein höherer Schulstandort sein könnte, ist nicht nachzuvollziehen und falsch.“ Der Bürgermeister will das nicht länger hinnehmen und gemeinsam mit der Bevölkerung Aktionen setzen. Die Sonntagsredezeit ist vorbei


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17.01.2018 06:56
Gastuser
Ja aber nicht immer alles auf einmal und halbherzig. Guute Karte war vor Weihnacht zu haben jedoch nicht vollständig nutzbar.Zu Marchtrenker 10er gab es keine Anwenderliste. Der Bahnhof ist total Grotte....
16.01.2018 22:33
B1
Rechtschreibekurs wäre auch dringend nötig!
16.01.2018 19:35
Schluss mit lustic
Ihr habt vollkommen recht Irgendwann ist es genug und ihr könnt euch sicher sein, dass wir euch aus Wels unterstützen werden Beste Grüße Prof. Hans Hilzensauer aus Wels
16.01.2018 16:00
Ausbau der B1
Wenn das bei Land 0ö nicht ankommt , müssen wir Daten setzen , Plokade.
16.01.2018 15:52
B1
B1 Ausbau sehr wichtig, es dauert schon viel zu lange.