Fachhochschule: Kooperation zwischen Forschung und Wirtschaft wird noch enger
WELS. Es gab gleich doppelten Grund zum Jubeln an der Fachhochschule. Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft fördert mit den Josef Ressel Zentren seit 2012 die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft. Zwei dieser Zentren gibt es nun in Wels.

Das Josef Ressel Zentrum für thermografische zerstörungsfreie Prüfung von Verbundwerkstoffen erforscht Methoden zur zerstörungsfreien Prüfung von Verbundwerkstoffen. Die Qualitätssicherung spielt vor allem in der Luftfahrt und Automobilindustrie eine immer größere Rolle. „Die Methode der „Aktiven Thermografie“ besitzt das Potential, Fehlstellen in Bauteilen frühzeitig und effizient zu detektieren und so schwerwiegende Schädigungen zu vermeiden“, erklärt der Leiter des JRZ-Leiter Günther Mayr. Das JRZ an der Fachhochschule hat ein Budget von zwei Millionen Euro und wird je zur Hälfte vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort sowie den Unternehmenspartnern FACC, Engel und Ottronic gefördert.
Das Josef Ressel Zentrum für innovative Mehrkörperdynamik am FH Oberösterreich Campus Wels beschäftigt sich mit der Bewegungssimulation von mechanischen Systemen, die aus mehreren starren oder flexiblen Teilen bestehen, beispielsweise Fahrzeuge, Robotern oder Produktionsanlagen. Neben der mathematischen Modellierung solcher Systeme steht die Entwicklung neuer Methoden zur Ermittlung optimaler Steuerungen im Vordergrund. Vom Wirtschaftsministerium und dem Partnerunternehmen KTM wird das JRZ mit 1 Million Euro gefördert.


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