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MARCHTRENK. Für den 22. Juni wäre wieder eine Demonstration bei der B 1 geplant. Doch die ist abgesagt: „Nachdem vergangene Woche mit den leitenden Beamten des Infrastrukturlandesrates Steinkellner über knapp drei Stunden konstruktive Gespräche auf Augenhöhe geführt wurden, ist aktuell ein weiteres Hinweisen auf eines der wichtigsten Straßenbauprojekte des Landes nicht notwendig“, meint Bürgermeister Paul Mahr (SP).

Die Marchtrenker gingen in diesem Jahr schon einmal auf die Straße.
Die Marchtrenker gingen in diesem Jahr schon einmal auf die Straße.

Die Demo wäre unter dem Schwerpunkt Unternehmen gestanden. Doch diese ist eben nach dem Gespräch nicht notwendig. Bei der Straßenführung sind lediglich zwei Kreuzungsbereiche samt Tieflage Diskussionspunkte sowie einige Begleitstraßen zur B 1, die jedoch schon zu einem Großteil von Marchtrenk errichtet wurden beziehungsweise umgesetzt werden. Mahr beharrt aber weiter auf einen Lärmschutz für die Bevölkerung. „Der fehlt seit Jahrzehnten“, konstatiert das Stadtoberhaupt. Falls es wirklich zu Mehrkosten dieser bedeu­tenden Straße in der wirtschaftlich wichtigsten Region Österreichs kommen sollte, sind auch Wirtschaftslandesrat Michael Strugl und Landeshauptmann Thomas Stelzer gefragt, sagt Mahr.


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