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WELS. In der Gemeinderatssitzung in der Stadthalle gab es in der Aktuellen Stunde einen Beitrag über die Situation in der Oberfeldstraße. Fachmärkte aller Art plus die Nutzung als Verbindungsstraße zur Autobahn bringen ein erhöhtes Verkehrsaufkommen.

Wie geht es weiter mit dem Straßenverkehr in der Stadt Wels?
Wie geht es weiter mit dem Straßenverkehr in der Stadt Wels?

Wer Stau und längeres Warten bei Ein- und Ausfahrten erleben will, dem sei eine Fahrt in die Oberfeldstraße empfohlen. Die vielen Geschäfte machen es schwer, hier zügig durchzukommen. Deswegen gab es auch den Antrag von Grünen-Gemeinderat Peter Sönser, in der Aktuellen Stunde über dieses Thema zu reden: „Das Ganze steht für mich exemplarisch für das Vorgehen in der Stadt. Wir müssen proaktiv und damit vorausschauend Begleitmaßnahmen der Stadt für ihr Straßenverkehrsnetz insbesondere im Hinblick auf das hinzukommenden Schwerverkehrsaufkommen durch den Autobahnzubringer entwickeln und nicht einfach nur reagieren.“ Durch den Zuzug weiterer größerer Filialisten wird dieser Bereich im Norden der Stadt, der ohnehin schon an der Kapazitätsgrenze ist, weiter belastet. Die Situation für alle – egal ob Radfahrer, Autofahrer oder Fußgänger – ist nicht mehr zumutbar. Es braucht endlich ein Gesamtkonzept. Das gilt aber nicht nur für die Oberfeldstraße, sondern für das gesamte Stadtgebiet. Sönser: „Es braucht ein auswirkungsorientiertes Gesamtmobilitätskonzept, das sich am Schutzgüterkatalog des UVP-Gesetzes 2000 orientiert.“

Der SP-Verkehrsreferent Klaus Hoflehner nimmt den Ball gerne auf: „Die Infrastruktur ist genauso wichtig wie die wirtschaftlichen Interessen.“ Noch mehr Fachmärkte erzeugen noch mehr Verkehr: „Wir müssen hier die Interessen genau abwägen. Es geht hier nicht nur um einen besseren Verkehrsfluss, sondern auch um den Schutz der Anrainer.“

Wann zum Beispiel die Tangentiallinie bei der Linie Wels von der Lichtenegg über die Vogelweide in die Neustadt kommt, steht in den Sternen: „Wir müssen uns jedes wirtschaftliche Projekt im Vorfeld und die Auswirkungen sehr genau ansehen.“ VP-Wirtschaftsreferent Peter Lehner hofft auf den Autobahnanschluss Wimpassing: „Der wird auch zur Entlastung ganz sicher beitragen.“


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