Erhebung des Arbö über Zustand der Autos im Raum Wels
WELS/WELS-LAND. Im Arbö-Prüfzentrum in der Messestadt hat man 2018 rund 1.800 PKW-Überprüfungen (gemäß § 57a KFG) durchgeführt. Das Fazit: fast drei Viertel aller vom Arbö-Wels geprüften Fahrzeuge absolvierten die Begutachtung positiv.

Das „Pickerl“, wie die § 57 a - Überprüfung von Kraftfahrzeugen umgangssprachlich genannt wird, ist eine im Kraftfahrgesetz vorgeschriebene Begutachtung aller in Österreich zugelassenen Fahrzeuge. Der ARBÖ Oberösterreich hat in seinen 13 Prüfzentren 2018 rund 24.000 solcher Begutachtungen an PKW durchgeführt, davon rund 1.800 im Arbö-Prüfzentrum Wels.
Welser schauen auf ihr Auto
In Wels erhielten rund 73 Prozent der Fahrzeuge auf Anhieb das Pickerl, bei 27 Prozent fiel das Prüfgutachten negativ aus. Im OÖ-Schnitt erhielten 77 Prozent aller Fahrzeuge auf Anhieb das Pickerl, während 23 Prozent schwere Mängel aufwies und daher einer Nachbegutachtung unterzogen werden musste. Somit sind die Fahrzeuge in Wels in einem Zustand, der knapp unter dem OÖ-weiten Durchschnitt liegt. „Das zeigt, dass die Autofahrer in Wels und Umgebung auf Wartung und Instandhaltung ihrer Fahrzeuge viel Wert legen“, erklärt Arbö-Prüfzentrumsleiter Thomas Parzer.
Mängel-Statistik
Fast drei Viertel der schweren Mängel und Gefahr-im-Verzug-Mängel fallen in die Kategorien „Bremsanlage“, „Räder und Reifen“ sowie „Fahrgestell und Fahrgestell-Teile“. Die Top drei der schweren Mängel in Wels sind Mängel an Bremsscheiben oder Bremstrommeln, Mängel auf Grund von Flüssigkeitsverlust und Mängel am Auspuffrohr oder Schalldämpfer. Dabei kommt ein schwerer Mangel selten alleine: pro negativem Prüfgutachten wurden durchschnittlich 6,5 schwere Mängel festgestellt.
„Wir haben in unserem Pickerl-Report nur schwere Mängel, und jene mit Gefahr im Verzug berücksichtigt: Also nur jene Mängel, die einem positiven Prüfbefund und somit einer Ausstellung des Pickerls entgegenstehen. Außerdem haben wir uns auf die Fahrzeugkategorien M1 – also PKW und Kombi – und N1 – also Spezial-KFZ bis 2800 Kilo – beschränkt“, fügt Parzer hinzu.


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