Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

WELS. Der Termin für einen runden Tisch zwischen Vertretern der Stadt, Experten der Arbeiterkammer, des Arbeitsmarktservice, der Wirtschaftskammer und der Polytechnischen Schule zum Thema Jobkrise ist noch offen. Für die SPÖ und die Grünen kommt er - wenn er stattfindet - zu spät.

Viele Menschen in der Region sind arbeitslos oder davon bedroht. Symbolfoto:Wodicka
Viele Menschen in der Region sind arbeitslos oder davon bedroht. Symbolfoto:Wodicka

Ziel des gemeinsamen Treffens ist es, neue Projekte und Maßnahmen zu diskutieren, die der steigenden Arbeitslosigkeit entgegenwirken. Mit Stand Ende Juni waren insgesamt 5.647 Menschen in Wels/ Wels-Land arbeitslos gemeldet. Besonders hoch ist der Anstieg der Arbeitslosenquote bei den Akademikern. Der Anstieg beträgt fast 70 Prozent. dramatisch ist die Situation bei der Altersgruppe der 25- bis 39-Jährigen. Dort sind aktuell 2.022 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind um 836 mehr als im Vergleichszeitraum. Der Anstieg beträgt mehr als 70 Prozent.

Gezielte Angebote

Auch an der Schnittstelle zwischen Schule und Einstieg in die Berufswelt muss gearbeitet werden. Qualifizierte Arbeitnehmer haben höre Chancen. FP-Bürgermeister Andreas Rabl: „Der Schlüssel zum Erfolg ist und bleibt eine gute Aus- und Weiterbildung. Darauf müssen wir unser Augenmerk richten“. VP-Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner: „Speziell Frauen und jugendliche Welserinnen sind von der aktuellen Situation massiv betroffen.“ Es brauche gezielte Angebote.

Zeit verloren

„Es wäre besser gewesen, die Stadtkoalition hätte unseren Anträgen gleich zugestimmt, um nicht wertvolle Zeit zu verlieren“, sagt SPÖ-Fraktionschef Stefan Ganzert. Gerade in Wels besteht rascher Handlungsbedarf, um den drohenden sozialen Abstieg einer ganzen Generation zu verhindern. Bereits vor Corona schaffte ein Sechstel der Welser Jugend aufgrund des schlechten Bildungsstandes den Berufseinstieg nicht. Es brauche jetzt die Bereitstellung von Budgetmittel für zielgerichtete Maßnahmen. „Dass man nun mal einen Runden Tisch macht, ist zu wenig und kommt zu spät“, kritisiert der Grüne Spitzenkandidat Thomas Rammerstorfer, „und bei jedem Problem nur auf die Hilfe des Bundes zu warten ist auch eine Unart. Wir müssen nun ganz massiv investieren. In die Technologien der Zukunft, in Digitalisierung, in Umwelt- und Klimaschutzprojekte, dafür gibt es auch Fördermöglichkeiten aus den Corona-Paketen des Bundes. Vor allem aber in Bildung und Qualifikation der jungen Menschen für Green Jobs.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Netzwerk in Gunskirchen stärkt Gemeinderätinnen aus Wels-Land

Netzwerk in Gunskirchen stärkt Gemeinderätinnen aus Wels-Land

GUNSKIRCHEN. Wie viel muss man wissen, um sich in der Gemeindepolitik einzubringen? - Weniger, als viele glauben, meint Ursula Weber. Die Referentin ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Molto Luce feiert 45-Jahr-Jubiläum in Wels und Weißkirchen

Molto Luce feiert 45-Jahr-Jubiläum in Wels und Weißkirchen

WELS/WEISSKIRCHEN. 400 Fachbesucher tagsüber, 600 Festgäste am Abend: Der Welser Beleuchtungsspezialist Molto Luce feierte sein 45-jähriges ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Frau in der Wirtschaft feierte mit dem max.center 20 Jahre

Frau in der Wirtschaft feierte mit dem max.center 20 Jahre

WELS. Dass ein Einkaufszentrum mehr ist als die Summe seiner Geschäfte, haben die Mitglieder von Frau in der Wirtschaft bei ihrem Besuch im ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Welser Bürgermeister Andreas Rabl: Prozesse kann man immer verbessern

Welser Bürgermeister Andreas Rabl: "Prozesse kann man immer verbessern"

WELS. FP-Bürgermeister Andreas Rabl spricht über die anstehende Landesgartenschau, wie über Baustellenmanagement und die Freizeitmeile an ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Mehr Wohnraum in Buchkirchen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter

Mehr Wohnraum in Buchkirchen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter

BUCHKIRCHEN. In Buchkirchen erweitert die LAWOG das Wohnangebot für ältere Menschen: Das bestehende Gebäude für „Betreubares Wohnen“ ...

Tips - total regionalAnzeige
Felix Fritsch wird Miteigentümer von Richter Pharma in Wels

Felix Fritsch wird Miteigentümer von Richter Pharma in Wels

WELS. Florian Fritsch, bisheriger Alleineigentümer von Richter Pharma, hat 30 Prozent seiner Anteile an seinen Sohn Felix Fritsch übertragen. ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Weitere Beiträge