Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

WELS. Man werde den Investitionskurs konsequent fortsetzen, meint Richter CEO Roland Huemer bei der Bilanz-Pressekonferenz des Arzneimittelherstellers- und Händlers. Die Zeiten sind wie für viele sehr herausfordernd, doch im Humanbereich ist man an eine Grenze angelangt.

CEO Roland Huemer und Eigentümer Florian Fritsch (Foto: Richter)
CEO Roland Huemer und Eigentümer Florian Fritsch (Foto: Richter)

Das Wort Apothekerpreise kann Eigentümer Florian Fritsch nicht mehr hören „70 Prozent der Arzneimittel, die in der Apotheke abgegeben werden, kosten weniger als die Rezeptgebühr“, stellt er fest. Die Margen bei den günstigen Medikamtenten liegt im Centbereich. Huemer warnt dass „wir an unsere Grenzen stoßen, um den Versorgungsauftrag zu erfüllen zu können. Wir haben keine Preisgestaltungsmacht“. Die liegt beim Bund und ist seit fast 20 Jahren unverändert. „25 Cent mehr Spanne unabhängig vom Preis bei den günstigen Arzneimitteln“, ist seine Forderung. Wenn sich nichts ändere, dann müsse sich das Geschäftsmodell ändern. Das beginnt eine Straffung der Logistik oder auch eine Sortimentsbereinigung. Das Spannensystem muss auf ein marktkonformes Niveau.

Mehr Umsatz

Grundsätzlich ist man aber mit der Entwicklung auf den vier Geschäftsfeldern zufrieden. 2002 konnte man den Umsatz um 8,3 Prozent auf 682 Millionen Euro steigern. Die gesamte veterinärmedizinische Produktion wurde mit Anfang April in einer neuen Tochtergesellschaft, der VetViva Richter GmbH gebündelt. Derzeit verfügt Richter in diesem Bereich über gut 700 Zulassungen. Sowohl der Human- als auch der veterinärmedizinische Bereich hätten sich 2022 gut entwickelt, auch wenn die steigenden Kosten und die Lieferkettenproblematik herausfordernd seien.

Der Neubau der Produktionsanlage ist gestartet. Damit schafft man eine Verdreifachung der Produktion. Ende 2024 hofft damit in Betrieb zu gehen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Über 2.000 Einsätze der Welser Ordnungswache

Über 2.000 Einsätze der Welser Ordnungswache

WELS. Sechs Monate nach der Gründung zieht die Ordnungswache Stadt Wels GmbH eine erste Bilanz. Parallel zu Aufbau und Ausbildung des zehnköpfigen ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Marchtrenk setzt bei Straßenbau stärker auf Grünraum

Marchtrenk setzt bei Straßenbau stärker auf Grünraum

MARCHTRENK. Die Stadtgemeinde will bei der Gestaltung des öffentlichen Raums künftig noch stärker auf Klimaanpassung und Lebensqualität setzen. ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
50 Millionen für zweitgrößte Kläranlage Oberösterreichs in der Welser Heide

50 Millionen für zweitgrößte Kläranlage Oberösterreichs in der Welser Heide

MARCHTRENK. Die Kläranlage Welser Heide wird komplett modernisiert. Damit sorgt der Abwasserverband nicht nur für sauberes Wasser in der Region, ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Bambinis werden im Sommer bei Holter in Wels gut betreut 

Bambinis werden im Sommer bei Holter in Wels gut betreut 

WELS. Neun Wochen Sommerferien bringen für viele Eltern organisatorische Herausforderungen mit sich. Als Familienunternehmen legt Holter deshalb ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
Wirtschaftslandesrat diskutierte mit Welser Unternehmerinnen

Wirtschaftslandesrat diskutierte mit Welser Unternehmerinnen

WELS. Die Konjunktur zeigt erste Zeichen der Erholung, doch in vielen Betrieben ist davon noch wenig zu spüren. Hohe Arbeits- und Energiekosten, ...

Tips - total regionalMag. Ingrid Oberndorfer
„2026 ist das Jahr der Wende“

„2026 ist das Jahr der Wende“

WELS. Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner von der Volkspartei besuchte Betriebe in der Stadt, um mit Unternehmern in Kontakt zu treten. Er ...

Tips - total regionalGerald Nowak
Weitere Beiträge